Ernüchterndes Comeback: Kollegen sticheln gegen Schumacher
Aktualisiert

Ernüchterndes ComebackKollegen sticheln gegen Schumacher

Das Comeback verlief bisher ernüchternd: Vor dem GP in Barcelona muss sich Rückkehrer Michael Schumacher Sticheleien der Kollegen gefallen lassen.

von
pbt
Schumi wartet auf einen Top-Platz.

Schumi wartet auf einen Top-Platz.

Nach den Rennen in Asien und Austra­lien kehrt der Formel-1-Zirkus nach Europa zurück. Findet Michael Schumacher am Sonntag in Barcelona zu alter Stärke zurück? Sein Comeback verlief bisher nicht überragend: 6., 10., ausgeschieden, 10. – so die bisherigen vier Ergebnisse.

Die Konkurrenz kann sich deshalb Sticheleien gegen den siebenfachen Weltmeister nicht verkneifen. «Er hätte doch ein ruhiges Leben führen und auf eine gute Vergangenheit zurückblicken können», drückt der Spanier Fernando Alonso sein Unverständnis über das Comeback seines Ferrari-Vorgängers aus. Aber es sei eine «gross­artige Sache», Schumi zu überholen.

Der 41-jährige Schumacher hat im Mercedes noch kein Duell gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg gewonnen. Der

17 Jahre jüngere Landsmann wurde zweimal Fünfter und zweimal Dritter. «Ich bin froh, dass ich bislang vor Michael war», sagt Rosberg dazu nur. Der frühere Teamchef Flavio Briatore wird deutlicher: «Ich habe schon immer gesagt, dass es Michael schwer ­haben wird gegen Rosberg. ­Diese Saison wird knifflig für Schumacher, denn es gab noch nie so viele gute Fahrer, die um Grand-Prix-Siege gekämpft haben.»

Und was sagt Schumacher selber? «Es macht mir Spass, weil ich genau weiss, was ich tue. Und ich weiss, es geht voran.» Er gesteht aber: «Ich hätte nichts ­dagegen, wenn ich etwas besser dastehen würde. Die Situation spornt mich aber umso mehr an.» (pbt/20 Minuten)

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