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Kollegg: Bequeme Mode für Skater und ihre Girls

Vom Skater für Skater: Matthias Waser (25) designt die neue Skateboard-Linie Kollegg. Sein Geheimnis: Auch Frauen kommen bei seiner Kollektion auf ihre Kosten.

Es gibt Leute, die singen in ihrer Freizeit in einer Band, üben in einer Volkstanzgruppe oder züchten Pflanzen. Matthias Waser braucht seine freie Zeit für das Entwerfen seiner Skateboard-Kleiderlinie Kollegg.

Der Name Kollegg ist Programm, soll die Kollektion den Trägern doch ein guter Kumpel sein. «Es ist eine Marke von einem Skater für Skater», sagt Waser, der – falls es die Zeit zulässt – auch gerne mal aufs Rollbrett steigt und mit Kollegg Skater sponsert. «Mir ist wichtig, dass man die Marke der bequemen Klamotten wegen mag und nicht, weil sie einfach cool ist.»

Vor sechs Jahren hat Waser noch Pullis und T-Shirts für seine Freunde designt und heute ist seine Linie mit dem typischen Kollegg-K als Schriftzug sogar in grossen Skateshops zu entdecken. «Das Geschäft läuft gut», freut sich der gelernte Schriftenmaler, der als Verkäufer sein Brot verdient.

Was Waser mit seinem Hobby einnimmt, investiert er in die Erweiterung seines Sortiments – zum Beispiel in Jeans oder eine Frauen-Linie. «Skater-Clothing bei Mädels boomt», weiss Waser, «den Skater- und Boarder-Freundinnen sei Dank», fügt er grinsend hinzu. Obwohl das Geschäft läuft, plant Waser nicht, seine Freizeitbeschäftigung zum Beruf zu machen. «Sollte Kollegg dennoch gross herauskommen, hätte ich sicher nichts dagegen.»

Claudia Schmid

Vertrieben wird Kollegg unter anderem bei den Skateshops No Way und Beach Mountain (schweizweit), Sig Sag Sug (Winterthur), Kitchener (Bern), Carving (Chur) und Paranoia (Luzern). Mehr Infos gibts im Internet.

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