Aktualisiert 28.08.2005 20:45

Kollegin in den Tumbler gesteckt

Todesangst in einem laufenden Tumbler hat eine Wäschereiangestellte in der deutschen Stadt Fulda ausgestanden.

Ein 16-jähriger Praktikant hatte die 33-Jährige nach einem Streit unter Kollegen gewaltsam in die nur 48 Zentimeter tiefe Trommel gezwängt. Der Wäschetrockner lief an und heizte sich auf; dem in Panik geratenen Opfer gelang es aber, die Tür mit dem Ellenbogen aufzustossen. Das Opfer erlitt einen Rippenbruch und eine Gehirnerschütterung.

Wie die Polizei am Wochenende in Fulda mitteilte, arbeitete die verletzte Frau nach dem Vorfall am Freitag bis zum Feierabend weiter. Dann wurde sie ins Spital gebracht. Bei der Anhörung verlor sie mehrmals das Bewusstsein. Die Frau passte laut Polizei überhaupt nur deshalb in die Trommel, weil sie nur gut 150 Zentimeter gross ist. Gestern war das Opfer noch im Spital.

(dapd)

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