Aktualisiert 21.04.2006 21:20

Kolumbien wirft Schweiz Unterstützung von Rebellen vor

Kolumbien hat der Schweiz vorgeworfen, nichtstaatliche Organisationen (NGO) zu finanzieren, die wiederum die marxistische Rebellengruppe Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) unterstützten.

Es gebe eine aggressive Kampagne gegen Kolumbien, die über eine NGO laufe, welche vom «Schweizer Ministerium für Zusammenarbeit» finanziert werde, sagte der kolumbianische Vize-Präsident Francisco Santos vor den Medien. Der Minister sprach mutmasslich von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Bern.

Laut kolumbianischen Regierungsquellen handelt es sich bei den angesprochenen NGO um Fastenopfer und Brot für Alle. Beanstandet werden Plakat- und Tür-zu-Tür-Kampagnen in Genf.

(sda)

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