Geschmacklos?: Komiker verkauft Trumps Coronavirus-Tweet als Hoodie

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Geschmacklos?Komiker verkauft Trumps Coronavirus-Tweet als Hoodie

Eine Internet-Persönlichkeit verkauft Kleider, auf denen Trumps Ankündigung, dass er das Coronavirus hat, aufgedruckt ist.

von
Raphael Knecht
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Den Tweet, in dem US-Präsident Trump bekannt gibt, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist, gibts jetzt als Hoodie.

Den Tweet, in dem US-Präsident Trump bekannt gibt, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist, gibts jetzt als Hoodie.

Maddox
Und als T-Shirt…

Und als T-Shirt…

Maddox
…und Dächli-Kappe.

…und Dächli-Kappe.

Maddox

Darum gehts

  • US-Komiker George Ouzounian verkauft Hoodies mit Trumps Tweet als Aufdruck.
  • Ob die Schadenfreude-Produkte Absatz finden, ist allerdings unklar.

Als Donald Trump am Freitag auf Twitter verkündete, dass er und seine Frau mit dem Coronavirus infiziert sind, waren die Reaktionen vielfältig: Die einen zeigten Besorgnis, andere Schadenfreude. Wieder andere witterten die Gelegenheit für ein Geschäft: US-Komiker George Ouzounian, online bekannt als Maddox, lancierte noch am gleichen Tag eine Reihe von Shirts, Hoodies und Mützen, auf denen der Tweet des US-Präsidenten aufgedruckt ist.

Maddox hat sich in der Vergangenheit oft abschätzig über Trump geäussert. Die Kleider mit dem Tweet-Aufdruck verkauft er unter dem Produktnamen «Covidiot». Und Trumps Infektion mit dem Virus feierte die Internet-Persönlichkeit am Freitag in einem Livestream mit Champagner.

Ob die Tweet-Kleider Absatz finden, ist unklar. Zwar haben die Produkte bereits mehrere Hundert Bewertungen im Webstore – diese beziehen sich aber auch auf ältere Varianten der Shirts und Hoodies mit anderen Aufdrucken.

Donald und Melania Trump positiv getestet

Am Freitag wurde bekannt, dass Donald Trump und seine Frau Melania positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Zuvor hatte sich seine Beraterin Hope Hicks infiziert, demnach soll sie auch den Präsidenten angesteckt haben. Trump und die First Lady sollen sich unmittelbar nach dem positiven Ergebnis in Quarantäne begeben haben. Nach Angaben des Arztes des Weissen Hauses geht es den beiden zurzeit gut, und sie würden keine Symptome aufweisen. Andere Quellen zeichnen allerdings ein schlechteres Bild: Laut «Vanity Fair» hatte Trump am Freitag 39,4 Grad Fieber. Der Journalist beruft sich auf drei Quellen – alles Republikaner, die dem Präsidenten nahestehen.

Auch im Weissen Haus selbst wittert man die Gelegenheit, mit Trumps Infektion Geld zu machen: Im Souvenirladen des Weissen Hauses gibt es Gedenkmünzen zum Vorbestellen. Die Aufschrift: «Trump defeats Covid.»

Die Münze kostet 100 Dollar und soll im November ausgeliefert werden. Sie ist Teil einer Serie, die die erste Amtsperiode des US-Präsidenten feiern soll.

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