Personenfreizügigkeit: Komitee warnt vor unkontrollierter Einwanderung
Aktualisiert

PersonenfreizügigkeitKomitee warnt vor unkontrollierter Einwanderung

Ein überparteiliches Komitee «gegen die unkontrollierte Einwanderung» hat am Freitag in Bern für die Ablehnung des Personenfreizügigkeitspakets am kommenden 8. Februar plädiert.

«Bereits heute machen Ausländer, Eingebürgerte und Grenzgänger über 32 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus», kritisierte Erich Hess, Präsident der Jungen SVP Schweiz. Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 habe sich der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung laufend erhöht.

Die Zahl der Deutschen etwa habe sich fast verdoppelt, sagte alt Nationalrat Bernhard Hess (SD/BE). Wenn die Personenfreizügigkeit in der aktuellen Form bestehen bleibe und diese noch auf weitere Staaten ausgedehnt werde, werde die Grenze von zwei Millionen Ausländern bereits im Jahr 2013 überschritten. Dies werde auch die Zahl der arbeitslosen Schweizer weiter in die Höhe treiben. Auch die Kosten im Sozialversicherungssystem würden ansteigen.

Attilio Bignasca (Lega/TI) verwies auf das Beispiel Italien und warnte vor einem Anstieg der Ausländerkriminalität. Der Kriminaltourismus von Roma aus deren Lagern im benachbarten Ausland werde erleichtert und auch organisierte Banden aus dem Osten würden vermehrt in der Schweiz aktiv sein. (dapd)

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