Halbnackte Kate: Kommen noch intimere Fotos?
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Halbnackte KateKommen noch intimere Fotos?

Trotz Klage will nun auch das Magazin «Chi» die Paparazzi-Fotos von Kate Middletons blanken Brüsten zeigen. Angeblich existieren noch «weitaus intimere Bilder» des Prinzenpaares.

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sei/ap

Das britische Königshaus hat die französische Zeitschrift «Closer» wegen der Veröffentlichung von Oben-Ohne-Fotos von Prinz Williams Frau Kate angezeigt. Wegen Verletzung der Privatsphäre seien rechtliche Schritte eingeleitet worden, liess der britische Thronfolger Prinz Charles in London mitteilen.

Es existieren «weitaus intimere Bilder»

«Closer» hatte in seiner Ausgabe vom 14. September auf fünf Seiten Fotos der Duchess of Cambridge gezeigt, auf denen die 30-Jährige während ihren Ferien in Südfrankreich nur im Bikinihöschen zu sehen ist(20 Minuten Online berichtete). Die Terrasse von Schloss d'Autet, wo William und Kate ihre Ferien verbrachten, sei von der Strasse aus komplett sichtbar gewesen, rechtfertigte sich die «Closer»-Chefredakteurin. Zudem existierten noch weitere, weitaus intimere Aufnahmen, welche man aus Rücksicht auf das Prinzenpaar nicht abgedruckt habe, so Pieau.

Das Magazin gehört zum italienischen Medienkonzern Mondadori, welcher im Besitz von Ex-Präsident Silvio Berlusconis Holding Fininvest ist. Mit dem italienischen Magazin «Chi» plant eine weitere Publikation des Verlags die Veröffentlichung der Bilder. Es solle ein 26-seitiges Special erscheinen, liess Chefredakteur Alfonso Signorini verlauten. In der umfangreichen Berichterstattung könnten also auch die pikanteren Fotos enthalten sein.

Bis zu zwölf Monate Haft

Laut der britischen «Daily Mail» wurden die Aufnahmen aus mehr als 800 Metern Entfernung mithilfe eines Teleobjektivs gemacht. Den Fotografen und der Chefredakteurin des französischen Klatschmagazins, Laurence Pieau, droht nun eine Busse von bis zu 45 000 Euro und eine Haftstrafe von maximal zwölf Monaten. Aus französischen Justizkreisen verlautete, dass bereits am Montag vor dem Landgericht in Nanterre eine Anhörung stattfinden solle.

Das französische Persönlichkeitsrecht gilt als besonders streng. «Wenn ohne Wissen der Beteiligten Aufnahmen von ihnen an einem privaten Ort gemacht werden, liegt ein Gesetzesbruch vor», so Medienrechtler Jean Frederic Gaultier von Olswangs gegenüber dem «Guardian».

Das britische Königshaus zeigte sich schockiert über die Paparazzi-Bilder. Der Vorfall erinnere an «die schlimmsten Exzesse der Presse und der Paparazzi während des Lebens von Prinzessin Diana», heisst es in einem Statement. (sei/ap/dapd)

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