Aktualisiert 06.12.2018 05:42

«Neustart»Kommentatoren freuen sich über zwei Frauen

Die Bundesversammlung hat erstmals zwei Bundesrätinnen gleichzeitig gewählt. Was das für die Schweiz bedeutet, versuchen die Zeitungskommentatoren zu erklären.

von
chk
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«Der Bundesrat muss jetzt liefern»:Die Erneuerung der Landesregierung auf zwei Posten könne einen Neubeginn markieren, schreibt die NZZ. Der Bundesrat müsse nun Leadership beweisen und die Zukunftsfragen angehen.

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«Grössere Rochade nicht ausgeschlossen»:SRF schreibt auf der Homepage, dass die Neuen schweigen und die Alten wohl Wünsche hätten. Die freien Schlüsseldepartemente Uvek und WBF würden Spannung verheissen.

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«Keller-Sutter soll bei der Armee aufräumen!»Für den «Blick» war die Wahl «historisch»: «Zwei neue Bundesrätinnen auf einen Streich!» Nun solle die Schweiz etwas daraus machen.

«Keller-Sutter soll bei der Armee aufräumen!»Für den «Blick» war die Wahl «historisch»: «Zwei neue Bundesrätinnen auf einen Streich!» Nun solle die Schweiz etwas daraus machen.

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Es ist ein historischer Tag für die Frauen. Mit Viola Amherd, Karin Keller-Sutter und der amtierenden Simonetta Sommaruga sitzen künftig wieder drei Frauen in der Landesregierung. Amherd (CVP) ist die achte Frau im Bundesrat, Keller-Sutter (FDP) die neunte.

Die Wahl verlief so, als wäre die Wahl zweier Frauen in die Landesregierung das Normalste der Welt. Amherd und Keller-Sutter waren im jeweils ersten Wahlgang mit einem glanzvollen Resultat gewählt worden. Sprengkandidaturen und Winkelzüge blieben aus. Keine Fraktion hatte die offiziellen Kandidaturen in Frage gestellt, die geltende Zauberformel blieb unangefochten. Gemessen an seiner Bedeutung verlief der Wahltag bemerkenswert unaufgeregt.

Was die Schweizer Medien dazu schreiben, lesen Sie bitte in der Bildstrecke.

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