Kommission kritisiert Umsetzung der BVG-Revision
Aktualisiert

Kommission kritisiert Umsetzung der BVG-Revision

Die ständerätliche Sozialkommission hat sich kritisch zur Umsetzung der BVG-Revision geäussert.

Die Rahmenbedingungen seien zu eng gefasst. Grundsätzlich sollten nicht fixe Prozentzahlen und Quoten in der Verordnung festgeschrieben werden. Es müsse ein genügender Spielraum für die Verhandlungen der Sozialpartner bestehen bleiben, forderte die Kommission in einer Mitteilung vom Dienstag.

Ebenfalls kritisiert wurde, dass das Mindestalter für den vorzeitigen Altersrücktritt von heute 55 auf neu 60 Jahre angehoben werden soll. Die Kommission unterstützt im weiteren eine Initiative ihrer Schwesterkommission. Diese verlangt, dass Rentnerinnen und Rentner bei einem Wechsel der Vorsorgeeinrichtung nicht zwischen Stuhl und Bank fallen. Die Kommission stimmte der Stossrichtung dieser Vorlage laut Mitteilung oppositionslos zu.

(dapd)

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