Fribourg-Gottéron: Kommt Björn Melin?
Aktualisiert

Fribourg-GottéronKommt Björn Melin?

Ob Fribourg-Gottéron um den Titel spielen kann, hängt auch davon ab, ob es gelingt, einen starken vierten Ausländer zu finden. Sportchef und Trainer Serge Pelletier verhandelt mit der schwedischen Flügelwalze Björn Melin (29).

von
Klaus Zaugg
Björn Melin ist bei Fribourg im Gespräch.

Björn Melin ist bei Fribourg im Gespräch.

Seit Torhüter Cristobal Huet Schweizer geworden ist, hat Fribourg die Möglichkeit, einen vierten ausländischen Feldspieler einzusetzen. Aber wenn ein Spieler während der Saison frei wird, dann ist der Grund in der Regel nicht eine herausragende Leistung beim bisherigen Arbeitgeber.

Am ehesten lassen sich Nordamerikaner oder Europäer finden, die in der russischen Liga KHL nicht glücklich sind. So hat Lugano den kanadischen Torhüter Sébastien Caron (vorher Tscheljabinsk) verpflichtet. Auch Fribourgs Sportchef und Trainer Serge Pelletiers Blick geht nach Osten. Er verhandelt mit dem Schweden Björn Melin.

Wie gut ist Melin? Nun, er hat alles, um der perfekte vierte Ausländer zu sein. Er kann mit seiner Wasserverdrängung (189 cm/94) auf den Aussenbahnen dem eher schmalbrüstigen Gottéron (nur zwei Stürmer grösser als 185 cm) mehr Durchschlagskraft bescheren und durch Spielintelligenz auch im Defensivspiel eine Verstärkung sein. Der smarte und taktisch disziplinierte Flügel hat letzte Saison in der höchsten schwedischen Liga (HV 71) ganz ordentlich eingenetzt: 14 Tore und 22 Assists in 55 Qualispielen, 4 Tore und 1 Assists in 11 Playoffpartien. In der KHL ist er hingegen diese Saison bei Neftechimik Nitschnekamsk nicht glücklich geworden: Drei Tore und ein Assist in 14 Spielen.

Ob die Verpflichtung des schwedischen Nationalstürmers klappt, wird sich in den nächsten drei Tagen zeigen.

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