Defibrillator könnte das verhindern - Kommt Eriksen zu Inter zurück? Neo-Coach Simone Inzaghi setzt auf ihn
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Defibrillator könnte das verhindernKommt Eriksen zu Inter zurück? Neo-Coach Simone Inzaghi setzt auf ihn

Nach der EM ist vor der Saison. Die neuen Trainer der Clubs stellen sich vor und machen ihre Kaderplanungen. Bei Mailand-Coach Simone Inzaghi ist klar: Er erwartet Eriksen zurück.

von
Sophie Klein
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Der neue Inter-Coach würde sich über die Rückkehr des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen in sein Team in der Serie A freuen – denn Inzaghi sagt über Eriksen: «Er ist ein Spieler, auf den ich gesetzt habe.»

Der neue Inter-Coach würde sich über die Rückkehr des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen in sein Team in der Serie A freuen – denn Inzaghi sagt über Eriksen: «Er ist ein Spieler, auf den ich gesetzt habe.»

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Der 29-Jährige (ganz links im Bild) hatte noch im März mit dem Team aus Mailand den Meistertitel in der Serie A gefeiert, ehe er zur EM mit dem dänischen Nationalteam angetreten war. 

Der 29-Jährige (ganz links im Bild) hatte noch im März mit dem Team aus Mailand den Meistertitel in der Serie A gefeiert, ehe er zur EM mit dem dänischen Nationalteam angetreten war.

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Ob das Team auch in diesem Jahr auf den Dänen setzen kann, ist noch ungewiss. In der Serie A sind fest implantierte Defibrillatoren verboten. 

Ob das Team auch in diesem Jahr auf den Dänen setzen kann, ist noch ungewiss. In der Serie A sind fest implantierte Defibrillatoren verboten.

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Darum gehts

  • Für den neuen Inter-Coach Simone Inzaghi ist klar: Er setzt auf Christian Eriksen.

  • Vor der EM hatten die beiden bereits gesprochen.

  • Ob Eriksen zurück ins Team kommen kann, ist aufgrund des Defibrillators noch unklar.

Für den dänischen Nationalspieler Christian Eriksen stehen die Türen beim italienischen Fussballmeister Inter Mailand nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der EM weiterhin offen. Das bekräftigte Conte-Nachfolger und neuer Inter-Trainer Simone Inzaghi am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Dem neuen Trainer ist vor allem wichtig, dass sich der dänische Superstar zunächst einmal von dem tragischen Unfall erholt. Er betonte, dass Eriksen «sich jetzt auf Ruhe und Erholung konzentrieren» solle. Inzaghi machte aber auch ganz klar, dass er den Spielmacher sehnsüchtig erwarte. «Ich als Inter-Coach warte mit offenen Armen auf ihn», bekräftigte er weiter. Denn er sieht in Eriksen einen starken Spieler, «auf den ich gesetzt habe», so der 45-Jährige.

Eriksen weiss, dass Inzaghi hinter ihm steht. Denn der Coach verriet: «Ich hatte mit ihm vor der EM gesprochen. Seit dem Vorfall allerdings nicht mehr», denn «er braucht Zeit, um sich zu erholen», so Inzaghi.

Ist eine Rückkehr Eriksens mit Defibrillator überhaupt möglich?

Nachdem der 29-Jährige im ersten Gruppenspiel der Dänen gegen Finnland einen Herzstillstand erlitten hatte, bekam er anschliessend im Spital einen Defibrillator implantiert. Daher ist es bislang noch nicht sicher, ob Eriksen seine Karriere tatsächlich fortsetzen können wird oder überhaupt darf. Denn aus versicherungstechnischen Gründen könnte der implantierte Defibrillator eine Hürde für den Spitzensportler darstellen. Da das kleine Gerät bei Bedarf einen starken Impuls sendet und Fussball ein Kontaktsport ist, könnte ein solcher Impuls unter anderem lebensgefährlich für den gesunden Gegenspieler werden. Ebenso sehen italienische Experten im Spielen mit einem permanenten Defibrillator auch ein zu grosses Risiko für den Träger des Geräts, da dies zum Beispiel durch einen Schlag zerbrechen könnte.

Die Einsetzung eines ICD-Defibrillators bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der 29-Jährige seine Profikarriere beenden muss. Abhängig ist das am Ende davon, ob das Implantat dauerhaft oder nur für eine begrenze Zeit eingesetzt bleibt. Dies ist entscheidend über den Verbleib des Profis bei Inter Mailand und somit in der Serie A. Denn in der italienischen Profi-Liga ist ein dauerhaftes Gerät nicht erlaubt. Eriksen müsste sich daher zum Beispiel in der niederländischen Eredivisie oder in der englischen Premier League nach einem neuen Verein umschauen, wo die kleinen Herzschrittmacher zugelassen sind. Dass das Spielen mit Defibrillator durchaus funktionieren kann, zeigt seit vielen Jahren auch der niederländische Nationalspieler Daley Blind.

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