Transfer-TickerNeymar dachte ans Karriereende, Özil ist in Istanbul gelandet

Die aktuellsten Gerüchte und bestätigte Transfers aus der Fussballwelt im Ticker.

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Erdogan-Sprecher begrüsst Mesut Özil in türkischer «Heimat»

Der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Mesut Özil verlässt nach siebeneinhalb Jahren den FC Arsenal und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Fenerbahce Istanbul in die türkische Süper Lig. Özil bestätigte den Transfer am Sonntag in einem Interview mit dem türkischen Sender NTV. «Ich bin sehr glücklich, nach Fenerbahce zu kommen. Gott sei Dank hat der Transfer stattgefunden. Ich bin sehr glücklich und aufgeregt», sagte Özil.

Der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan begrüsste den Fussballprofi in der «Heimat» und schrieb auf Twitter: «Willkommen in Deinem zu Hause, in Deiner Heimat.» Erdogan-Sprecher Ibrahim Kalin kommentierte Tweets von Fenerbahce und Özil von Samstagabend.

Fenerbahce hatte eine Songzeile aus einem Lied des Popsängers Tarkan getweetet, das von türkischen Fussballfans in Stadien gesungen wird. Im weiteren Songtext kommt auch die Zeile «Komm, lass uns zusammen glücklich sein» vor, wobei «mesut» im Türkischen «glücklich» bedeutet. Özil wiederum versah den Fenerbahce-Tweet mit zwei Herzen und einer Sanduhr. (nih/dpa)

Neymar gibt zu, dass er an ein Karriereende dachte

PSG-Superstar Neymar ist oft heftiger Kritik ausgesetzt. Nun gibt der 28-Jährige in einem Interview zu, dass er deswegen gar schon an ein Karriereende gedacht hat. So verriet er: «Ich werde die Leidenschaft für den Fussball nie verlieren, aber es gab Momente, in denen ich nicht mehr weiterspielen wollte.» Und: «Einmal war ich an dem Punkt, an dem ich mich gefragt habe, warum ich Fussball spielen sollte, wenn es den Leuten nicht gefällt. Ich bin dann meistens total aufgebracht nach Hause gefahren und habe mich dann aber doch an an all das erinnert, was ich erreicht habe, um erstmal an diesen Punkt zu kommen.» Wer jetzt aber Angst hat, dass Neymar nicht mehr auf den Feldern dieser Feld zu sehen ist, den kann man beruhigen. Der Brasilianer verrät nämlich weiter, dass mittlerweile ein Karriereende kein Thema mehr für ihn sei. Er wollte noch lange Fussball spielen.

Vereinsidol Podolski – Rückkehr zum 1. FC Köln «kein Thema»

Vereinsidol Lukas Podolski hat eine Rückkehr als Profi zu seinem heftig kriselnden Herzensclub 1. FC Köln ausgeschlossen. «Das Thema ist durch», sagte der 35 Jahre alte ehemalige Fussball-Weltmeister am Sonntag im TV-Sender Sky. Es bestehe «aktuell kein Kontakt zum FC, dass ich auf den Platz zurückkehre», sagte der frühere Kölner, der bei Antalyaspor in der Türkei unter Vertrag steht. Der derzeit nur auf Platz 16 der Tabelle stehende FC werde ihm «nie egal sein, es ist mein Verein», sagte Podolski. Aber eine Rückkehr «ist aktuell kein Thema für mich, die müssen da durch.» (dpa)

Gross' Schalke bekommt wohl Torjäger

Torjäger Klaas-Jan Huntelaar hat sich offenbar für eine Rückkehr zum Bundesligisten Schalke 04 entschieden und will diese Entscheidung am Sonntagabend verkünden. Das berichtet die «Bild»-Zeitung. Demnach will der 37-Jährige sich nach dem Spiel seines Vereins Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam erklären. Huntelaar, der von 2010 bis 2017 insgesamt 126 Pflichtspiel-Tore für Schalke erzielte, soll die Königsblauen vor dem drohenden Abstieg bewahren. Er wäre der zweite Winter-Rückkehrer nach Sead Kolasinac vom FC Arsenal.

«Er würde uns wahnsinnig gut tun», hatte Schalkes Trainer Christian Gross zuletzt erklärt: «Wenn ein Spieler mit der Erfahrung, mit dieser Aura, dieser Persönlichkeit und mit diesen Qualitäten sich noch mal bei uns reinhängen würde, wäre das fantastisch.»

Huntelaar hatte zuvor bestätigt, dass Schalke sich gemeldet habe. «Ich muss das jetzt überlegen», sagte er. «Bei Ajax habe ich sechseinhalb Jahre gespielt, bei Schalke sieben Jahre. Es sind zwei schöne Clubs.» Es sei so, «als ob man sich zwischen zwei Kindern entscheiden muss». (dpa)

Köln löst mit Ex-YB-Spieler Vertrag auf

Einen Tag nach dem Abschied von Christian Clemens zum Zweitligisten SV Darmstadt hat sich Fussball-Bundesligist 1. FC Köln offenbar von einem weiteren Spieler vorzeitig getrennt. Nach Informationen der Internet-Zeitung «Geissblog.Koeln» soll der FC den Vertrag mit Abwehrspieler Frederik Sörensen aufgelöst haben. Wie bei Clemens wäre der Kontrakt des Dänen bis zum Sommer gelaufen. Sein neuer Verein ist noch nicht bekannt.

Der 28 Jahre alte Sörensen war 2015 von Juventus Turin nach Köln gekommen. In der vergangenen Saison war er an die Young Boys Bern ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr wurde er in den ersten beiden Spielen spät eingewechselt und stand am dritten Spieltag sogar in der Startelf. Es war sein 100. Pflichtspiel-Einsatz für die Kölner, danach kam aber keiner mehr dazu. (dpa)

Fischers Union verpflichtet Talent

Union Berlin hat Offensivtalent Leon Dajaku von Bayern München verpflichtet. Wie der Berliner Bundesligist am Samstag bestätigte, kommt der 19-Jährige zunächst auf Leihbasis vom deutschen Rekordmeister in die Hauptstadt. Die Eisernen besitzen zudem eine Kaufoption. «Leon ist ein hoch veranlagter junger Spieler, der seine Fähigkeiten nicht nur im Nachwuchs, sondern auch im Herrenbereich unter Beweis gestellt hat. Leon ist schnell, technisch veranlagt und in der Offensive flexibel einsetzbar», sagte Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert.

Dajaku soll am Montag ins Training einsteigen. Ob er schon eine Option für den Kader beim Bundesliga-Spiel am Mittwoch bei RB Leipzig ist, müsse Trainer Urs Fischer beurteilen, meinte Ruhnert. Union suchte zuletzt wegen diverser verletzter Offensivakteure eine Alternative für den Angriff. Dajaku ist die erste Verpflichtung der Berliner im Wintertransferfenster. (dpa)

Erste Verpflichtung im Profi-Fussball per Kryptowährung bezahlt

Es ist ein Novum: Erstmals wurde eine Verpflichtung im Profi-Fussball per Kryptowährung finanziert, so teilt es jedenfalls der neue Verein mit. Der Spieler, der involviert ist, heisst David Barral, ist 37 und unterschrieb beim spanischen Drittligisten DUX Internacional de Madrid, kurz Inter de Madrid, einen Vertrag bis Saisonende und erhielt eine Option auf ein weiteres Jahr. Barral wurde im Nachwuchs von Real Madrid ausgebildet. Zuletzt war er vereinslos, davor stand er beim Zweitligisten Racing Santander unter Vertrag. (hua)

José Mourinho verspottet Gareth Bale im Training

Im Sommer wechselte Gareth Bale für eine einjährige Leihe zu seinem Ex-Verein Tottenham. Nachdem der 31-Jährige bei Real nur noch auf der Bank gesessen hatte, zwischenzeitlich nicht einmal mehr im Kader gestanden war, erhoffte er sich in London wieder Spielzeit. Doch auch bei Tottenham läuft es für Bale nicht. In der Premiere League kommt er auf nur vier Einsätze (ein Tor). Und nun wird der Waliser auch noch von Tottenham-Coach José Mourinho kritisiert. So ist in einem Video zu sehen, wie der Coach zu Bale sagt: «Du willst hier bleiben? Oder geh zurück zu Real Madrid und spiel dort einfach keinen Fussball.» (nih)

Marwin Hitz zögert noch mit der Verlängerung

Bis kommenden Sommer läuft noch der Vertrag von Marwin Hitz bei Borussia Dortmund. Ob der 33-Jährige seinen Vertrag verlängert? Unklar. Der Goalie hinter Roman Bürki zögert gemäss der «Ruhr Nachrichten» noch. So sei für den Schweizer der entscheidende Punkt seine Rolle im Verein. Und das macht Sinn: Schliesslich dürfte es der letzte Vertrag von Hitz sein. Und da ist klar, dass er sich Gedanken darüber macht, ob er weiterhin als Ersatzmann fungieren oder Stammgoalie sein will. (nih)

Max Meyer verlässt Crystal Palace

Der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Max Meyer spielt nicht länger für den englischen Erstligisten Crystal Palace. Das teilte der Verein aus der Premier League am Freitag in einer kurzen Stellungnahme auf seiner Homepage mit. «Max Meyer hat Crystal Palace Football Club in gegenseitigem Einvernehmen verlassen», hiess es. Angaben zu den Gründen für den Schritt gab es zunächst keine. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler aus der Schalker Jugend, der auf vier Länderspiele kommt, war 2018 vom FC Schalke 04 nach England gewechselt. In der laufenden Saison spielte er nur einmal für die zweite Mannschaft sowie in der zweiten Runde des Ligacups. (nih/dpa)

Arsenal und Özil lösen Vertrag auf – Fenerbahce-Wechsel vor Abschluss!

Seit Wochen wird Mesut Özil mit einem Abgang vom FC Arsenal in Verbindung gebracht. Und das ist verständlich. Der Deutsche kommt unter Mikel Arteta nicht mehr zum Zug. Schlimmer noch: Die Londoner haben den 32-Jährigen nicht einmal für die Premier League gemeldet. Wie britische Medien am Samstag berichten, haben sich nun aber Arsenal und Özil auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt! Sie schreiben, dass Özil noch an diesem Wochenende in die Türkei reist, um den Wechsel zu Fenerbahce zu vollziehen. Das Ende einer langen Leidensgeschichte für den Weltmeister von 2014? (nih)

Bayern-Talent Leon Dajaku wechselt zu Union Berlin

Der 1. FC Union hat seinen ersten Winterzugang einem Medienbericht zufolge perfekt gemacht. Der 19 Jahre alte Leon Dajaku vom FC Bayern München wechselt zum Berliner Fussball-Bundesligisten, wie der «Kicker» am Freitag berichtete. Der Offensivspieler konnte bislang je zwei Bundesliga-Einsätze für den deutschen Rekordmeister und seinen vorherigen Verein VfB Stuttgart bestreiten. Zuletzt kam er in der Drittliga-Auswahl der Bayern zum Einsatz und soll auch das Interesse anderer Clubs geweckt haben.

Union suchte zuletzt wegen diverser verletzter Akteure eine Alternative für den Angriff. Eine Bestätigung für den Wechsel von den Vereinen gab es noch nicht. (dpa)

Rooney beendet Profikarriere – Trainervertrag bei Derby bis 2023

Der bisherige Spielertrainer Wayne Rooney hat seine Karriere als Fussballprofi endgültig beendet und ist vom englischen Zweitligisten Derby County zum Chefcoach befördert worden. Wie die Rams am Freitag mitteilten, erhält der 35-Jährige einen Vertrag über zweieinhalb Jahre, der bis zum Sommer 2023 läuft.

Der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft und von Manchester United hatte das Trainerteam seit Ende November 2020 geleitet, nachdem sich Derby vom damaligen Coach Phillip Cocu getrennt hatte. Zugleich lief er nach Clubangaben seit Januar 2020 35-mal im Trikot der Rams auf. (nih/dpa)

St. Gallen gibt Rüfli ab und holt GC-Spieler

Vincent Rüfli verlässt den FC St.Gallen. Dies teilen die Espen in einem Communiqué mit. Der Verteidiger schliesst sich bis zum Ende der Saison leihweise dem FC Stade Lausanne-Ouchy an. Der 32-Jährige stiess im Juni 2019 zu den «Espen» und kam in 24 Meisterschafts- und zwei Cupspielen zum Einsatz. «Wir danken Vincent Rüfli für seine grosse Unterstützung auf und neben dem Spielfeld und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute», lässt sich Sportchef Alain Sutter zitieren.

Als Ersatz für Rüfli holen die St. Galler einen GC-Spieler. So wechselt Euclides Cabral per sofort zu den Espen. Bis zu seiner schweren Verletzung war der Verteidiger in der letzten Saison Stammspieler bei GC und erzielte drei Tore. (nih)

Zlatan Ibrahimovic denkt noch nicht ans Aufhören

Fussballprofi Zlatan Ibrahimovic von der AC Milan denkt noch nicht ans Aufhören, lässt sich aber alle Optionen offen. «So lange es mir gut geht, mache ich weiter», sagte der 39 Jahre alte Schwede im Interview der italienischen Zeitung «La Repubblica» (Freitagausgabe). Er sei immer ehrlich gewesen und wolle niemanden in eine Lage bringen, aus der er nicht mehr herauskommt, erklärte er. Zu Beginn habe er für sechs Monate unterschrieben. «Wir sind flexibler geblieben, um uns Auswege zu lassen», sagte Milan-Stürmer.

Für «Ibra» und die Rossoneri läuft es derzeit nicht schlecht. Vor dem 18. Spieltag führten sie mit drei Zählern Vorsprung die Tabelle der Serie A an. Ibrahimovic trug mit seinen bislang zehn Treffern zum Erfolg des Teams bei. Im vergangenen Jahr unterschrieb er wieder beim AC, schon von 2010 bis 2012 hatte er für den Club gespielt.

In der laufenden Saison liefert sich der AC ein Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Lokalrivalen Inter Mailand, der mit drei Zählen Rückstand auf Platz zwei liegt. Titelverteidiger Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo ist derzeit Tabellen-Vierter. (nih/dpa)

Bekommt Schalke-Coach Gross einen Triple-Sieger?

Schalke hat zur Rettung bereits Sead Kolasinac (27) verpflichtet und arbeitet an der Rückkehr von Klaas-Jan Huntelaar (37). Nun soll noch ein alter Bekannter folgen. Gemäss deutschen Medienberichten soll der Gross-Club nämlich an Rafinha (35) interessiert sein. Was zunächst absurd klingt, würde aber durchaus Sinn ergeben. Rafinha würde perfekt in das Profil passen, sucht Schalke doch einen Rechtsverteidiger mit Führungsqualitäten. Ausserdem ist der Brasilianer gratis zu haben. Rafinha liess sich in seinen Vertrag bei Olympiakos Piräus (läuft 2022) eine Ausstiegsklausel einbauen: Im Sommer- wie auch im Winter-Transferfenster kann der Mann, der 2013 mit Bayern das Triple gewann, ablösefrei gehen. (nih)

West Bromwich Albion mit Interesse an Jean-Pierre Nsame

Zieht es Jean-Pierre Nsame (27) auf die Insel zu West Bromwich Albion? Möglich ist es. So soll der Vorletzte in der Premier League gemäss verschiedenen Medien Interesse am Torschützenkönig der Super League haben. Es soll gar bereits eine Kontaktnahme zwischen YB und dem Club stattgefunden haben. Ob sich die Parteien finden? Derzeit nicht absehbar. Christoph Spycher sagt gegenüber dem «Blick»: «Zu Gerüchten nehmen wir keine Stellung.» Der YB-Sportchef verneint das Gerücht also nicht. Den Medienberichten zufolge kostet Nsame mindestens 10 Millionen Franken. (nih)

Rückkehr perfekt – Eintracht leiht Real-Stürmer Luka Jovic aus

Die Rückkehr von Torjäger Luka Jovic zu Eintracht Frankfurt ist perfekt. Wie der Fussball-Bundesligist am Donnerstag mitteilte, wird der 23 Jahre alte Serbe von Real Madrid bis zum Saisonende ausgeliehen. «Luka hatte zuletzt keine leichte Zeit in Madrid. Für ihn ist es wichtig, wieder in die Spur zu kommen. Es war sein grosser Wunsch, zur Eintracht zurückzukehren», sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Er hatte bereits am Dienstag vor dem DFB-Pokalspiel bei Bayer Leverkusen den überraschenden Transfercoup angekündigt. Jovic soll in Frankfurt die Rückennummer neun erhalten.

Für eine Ablöse von etwa 60 Millionen Euro war Jovic 2019 von den Hessen zum spanischen Spitzenclub Real Madrid gewechselt, spielte aber bei Trainer Zinedine Zidane nie eine grosse Rolle. Die Eintracht benötigte nach dem Abgang von Bas Dost in der Winterpause zum FC Brügge einen Angreifer, da aktuell nur der Portugiese André Silva als Stürmer zur Verfügung steht. (nih/dpa)

Verlässt Martinez die Bayern im Januar?

Der «Kicker» berichtet, dass der spanische Mittelfeldspieler Javi Martinez noch im Januar die Bayern verlassen darf. Wohin es Martinez aber ziehen könnte, weiss das deutsche Magazin nicht. Spanische Medien schreiben derweil davon, dass Real Sociedad den Defensiv-Spezialisten in sein Heimatland zurückholen will. Auch soll der Noch-Bayer ein Angebot aus China vorliegen haben. (nih)

Alt-Star Huntelaar soll mit Christian Gross den Abstieg verhindern

Bekommt Christian Gross diesen Alt-Star? Möglich ist es. So soll Schalke 04 an der Rückholaktion von Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar, der derzeit bei Ajax Amsterdam aktiv ist, arbeiten. Gemäss deutschen Medienberichten könnte der 37-Jährige noch seinem Ex-Club im Abstiegskampf helfen, bevor er dann im Sommer seine Karriere beendet. (nih)