Wichtige Verkehrsachse: Kommt es zum Fahrverbot an der Langstrasse?
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Wichtige VerkehrsachseKommt es zum Fahrverbot an der Langstrasse?

Damit Velos in der Zukunft in beide Richtungen an der Zürcher Langstrasse fahren können, sollen die Autos tagsüber verschwinden.

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Ewiger Zankapfel der Verkehrspolitik: Die Langstrasse im Herzen von Zürich.

Ewiger Zankapfel der Verkehrspolitik: Die Langstrasse im Herzen von Zürich.

Keystone/Gaetan Bally/Archivbild
Die Stadt Zürich plant, auf der Langstrasse im Kreis 4 zwischen dem Abschnitt Diener- und Brauerstrasse ein Auto-Fahrverbot einzuführen.

Die Stadt Zürich plant, auf der Langstrasse im Kreis 4 zwischen dem Abschnitt Diener- und Brauerstrasse ein Auto-Fahrverbot einzuführen.

Digitalzh/Archivbild
Die Verkehrsbedingungen wären dann dieselben wie sie heute schon am Limmatquai sind.

Die Verkehrsbedingungen wären dann dieselben wie sie heute schon am Limmatquai sind.

iStockRomanbabakin/Archivbild

Unter dem Titel «Verkehrsarme Langstrasse» hat die Stadt gestern im «Tagblatt der Stadt Zürich» ein Strassenbauprojekt ausgeschrieben. Dieses sieht die Aufhebung der Busspur auf der Kreis-4-Seite der Langstrasse vor. Die bauliche Anpassung ist nötig, damit auch das Verkehrsregime an der Langstrasse geändert werden kann. Gemäss aktueller Planung gehe man von einer Bauzeit von Januar bis Mai 2020 aus.

Nächste Woche folgt die Ausschreibung für die neuen Verkehrsvorschriften, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Sie sieht auf der Langstrasse im Stadtkreis 4 ein Fahrverbot auf der Strecke Diener- bis Brauerstrasse zwischen 5.30 und 22.00 Uhr vor. Für Velos, Taxis und die VBZ-Busse gilt dieses Fahrverbot nicht. Sie können die Strecke künftig in beide Richtungen befahren. Wo der Autoverkehr dann durchgeleitet wird, werde auch erst in der kommenden Woche bekannt.

«Die Verkehrsbedingungen wären dann dieselben wie am Limmatquai – einfach mit Bus statt mit Tram», sagt Dave Durner von Pro Velo Zürich zum «Tages-Anzeiger». Für den Veloverkehr sei es eine tolle Nachricht. «Aber ich gehe davon aus, dass es Einsprachen geben wird.»

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