Swiss Indoors: «Kommt zu früh» – Federer verzichtet nach Tränen in London auf Heimturnier

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Swiss Indoors«Kommt zu früh» – Federer verzichtet nach Tränen in London auf Heimturnier

In gut zwei Wochen finden in Basel die Swiss Indoors statt. Die Verantwortlichen wollten Roger Federer dann eigentlich in seiner Heimat verabschieden. Doch dazu kommt es jetzt nicht. 

von
Nils Hänggi

Darum gehts

Ende Monat ist es soweit, dann stehen die Swiss Indoors an. Top-Stars kommen nach Basel – das Teilnehmerfeld führt Carlos Alcaraz an. Der 19-jährige Spanier ist nicht nur derzeitige Shootingstar der Szene, er ist auch der Spieler, der als US-Open-Sieger bereits die Weltrangliste anführt. Und auch der Norweger Casper Ruud, dieses Jahr Finalist in Paris und am US Open, sowie Wimbledonfinalist Nick Kyrgios werden nach Basel pilgern. Ebenso: Félix Auger-Aliassime, Marin Cilic oder Stan Wawrinka. 

Wer nicht bei den Swiss Indoors sein wird, ist Roger Federer. Wie die Organisation in einem Communiqué mitteilt, verzichtet der Superstar auf einen Auftritt in Basel. Für ihn kommt nach seinem Tränen-Rücktritt und seiner -Verabschiedung am Laver Cup ein weiterer emotionaler Abschied zu früh. Federer sagt: «Ich danke den Swiss Indoors für ihre Bereitschaft, mich dieses Jahr in Basel zu empfangen. Ich habe versucht, alles zu verarbeiten, was in letzter Zeit passiert ist. Die Feier zu Hause in Basel wird eine ganz besondere Bedeutung haben und kommt für mich nun zu kurz nach London.»

Am Laver Cup in London hatte Federer seinen letzten Auftritt als Profi. 

Am Laver Cup in London hatte Federer seinen letzten Auftritt als Profi. 

Action Images via Reuters

Turnierpräsident Roger Brennwald versteht den Entscheid. Er lässt im Communiqué verlauten: «Roger Federer als einer der grössten Spieler aller Zeiten während unserer Veranstaltung in würdigem Rahmen zu ehren, hätte uns natürlich alle sehr gefreut.» Gerne hätte man Rogers jahrelange Erfolgsserie an diesem Turnier gefeiert. «Wir verstehen aber, dass Roger nach dem wunderbaren Ende seiner Karriere mehr Zeit braucht.» Federer hat die Swiss Indoors bisher zehn Mal gewonnen – und ist damit absoluter Rekordsieger. 

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