Aktualisiert 08.03.2013 10:05

FCL vs. ServetteKomornicki warnt vor «Harakiri-Fussball»

Duell in der «Nicht-so-Super-League»: Vor dem Spiel gegen Servette hält FCL-Trainer Ryszard Komornicki den Ball flach.

von
Gianni Walther

Lange ist es her, seit der FC Luzern zum letzten Mal jubeln konnte: Der letzte Sieg der Luzerner datiert vom 17. November 2012 gegen den FC Zürich. Nach sechs Spielen ohne Sieg steht morgen das Kellerduell gegen den Tabellenletzten Servette Genf an. Fünf Punkte trennen den FCL von den Genfern – eine Niederlage können sich die Innerschweizer nicht leisten.

«Die Situation ist allen bewusst, aber wir dürfen uns davon nicht verrückt machen lassen», sagte Cheftrainer Ryszard Komornicki an der Medienkonferenz vor dem Duell mit Genf. «Das Spiel gegen Servette wird schwierig. Doch die Mannschaft hat Schwächen – und diese müssen wir nutzen.» So brauche es den Charakter, im entscheidenden Moment das Richtige zu tun. Die richtige Balance zwischen offensivem und defensivem Spiel sei gefragt. Komornicki: «Ich will keinen Harakiri-Fussball.»

«Winnermentalität fehlte in letzter Zeit»

Mit Fragen zu seiner persönlichen Zukunft im Falle einer weiteren Niederlage sah sich der Pole für einmal nicht konfrontiert. Doch kursiert der Name von Ralph Loose um die Swissporarena. Der ehemalige St. Gallen-Trainer ist seit seiner Entlassung bei Dynamo Dresden (2. Bundesliga) im Dezember auf Jobsuche.

«Es ist nicht der entscheidende Match, aber es ist eine Riesenchance, unseren Vorsprung auf Servette auszubauen», sagte Claudio Lustenberger zur morgigen Affiche. Doch die sieglose Zeit nagt am Selbstvertrauen, wie der FCL-Captain zugab: «Die Winnermentalität fehlte bei uns in letzter Zeit.»

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