Jaguar E-Pace: Kompakt, sexy, sportlich – E-Pace rollt zum Start
Aktualisiert

Jaguar E-PaceKompakt, sexy, sportlich – E-Pace rollt zum Start

Mit dem F-Pace hat Jaguar seinen ersten SUV zum Bestseller gemacht. Im Januar folgt der kleinere E-Pace – und wird den Erfolg fortsetzen.

von
Dieter Liechti
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Ian Callum, Jaguars Chef-Designer, zog bei der Schrumpfkur des F-Pace die Linien noch straffer und sportlicher.

Ian Callum, Jaguars Chef-Designer, zog bei der Schrumpfkur des F-Pace die Linien noch straffer und sportlicher.

Jaguar
Dank den verkürzten Überhängen und der schmaleren Taille wirkt der E-Pace noch sexier als sein grosses Pendant.

Dank den verkürzten Überhängen und der schmaleren Taille wirkt der E-Pace noch sexier als sein grosses Pendant.

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Mit 4,4 Metern Länge ist der E-Pace ganze 35 Zentimeter kürzer als sein grösserer Bruder. Trotzdem bietet er nicht nur bequem Platz für fünf Passagiere, sondern auch für 557 bis 1234 Liter Gepäck hinter einer Klappe, die nach einem angedeuteten Fusstritt automatisch nach oben schwingt.

Mit 4,4 Metern Länge ist der E-Pace ganze 35 Zentimeter kürzer als sein grösserer Bruder. Trotzdem bietet er nicht nur bequem Platz für fünf Passagiere, sondern auch für 557 bis 1234 Liter Gepäck hinter einer Klappe, die nach einem angedeuteten Fusstritt automatisch nach oben schwingt.

Jaguar

Als Porsche vor bald 15 Jahren den Cayenne präsentierte, rümpfte die Sportwagenwelt die Nase. Mittlerweile sind Cayenne und Macan das Rückgrat der Marke. So ähnlich könnte es auch bei Jaguar laufen, wie das Beispiel F-Pace zeigt. Im ersten Halbjahr 2016 haben die Briten in der Schweiz mit 418 verkauften F-Pace deutlich mehr Fahrzeuge an Herrn und Frau Schweizer ausgeliefert, als mit den Modellen XE (103), XF (82), XJ (12) und F-Type (87) zusammen. Und nun haben die Briten in London das Tuch vom neuen, kleineren E-Pace gezogen. Ein Auto, das in erster Linie gegen Audi Q3, BMW X1 oder Mercedes-Benz GLA positioniert wird.

«Intelligente Antworten»

Dabei setzen die Briten vor allem auf die verführerischen Formen aus der Feder von Ian Callum, der die Linien des F-Pace bei der Schrumpfkur noch straffer und sportlicher gezogen hat. Dank den verkürzten Überhängen und der schmaleren Taille wirkt der E-Pace noch sexier als sein grosses Pendant. Dennoch macht Callum keine Abstriche bei der Alltagstauglichkeit und schafft bei 4,4 Metern Länge nicht nur Platz für fünf Passagiere, sondern auch für 557 bis 1234 Liter Gepäck hinter einer Klappe, die nach einem angedeuteten Fusstritt automatisch aufschwingt. «Kompakte SUV müssen intelligente Antworten auf die Herausforderungen des täglichen Lebens geben», bekräftigt Ian Callum. «Deshalb glaube ich, dass unsere Kombination aus puristischem Design und funktionaler Integrität die perfekte Lösung darstellt.»

Kompakt und sexy – E-Pace rollt zum Start

Mit dem F-Pace hat Jaguar seinen ersten SUV zum Bestseller gemacht. Im Januar folgt der kleinere E-Pace – und wird den Erfolg fortsetzen.

Zwar entfernt sich Jaguar mit dem zweiten SUV wieder ein Stückchen weiter von seinen Ursprüngen. «Doch die alten Ideale sind deshalb nicht vergessen», beteuern die Briten und lenken zum Beleg den Blick in ein Cockpit, das mit seiner Fahrerorientierung durchaus an den F-Type erinnert. Und auch die individuell programmierbare Abstimmung des E-Pace soll dynamischer sein, als bei den meisten Konkurrenten.

Vernünftige Motoren

Bei den Motoren allerdings regiert die Vernunft. Denn zumindest fürs erste gibt es den bei Magna in Graz gebauten Geländegänger ausschliesslich mit den 2 Liter grossen Vierzylindern aus der Ingenium-Familie, die je nach Konfiguration die Vorderachse oder alle vier Räder antreiben und wahlweise mit Sechsgang-Schaltung oder Neunstufen-Automatik daherkommen. Bei den Dieseln spannt Jaguar den Bogen von 150 über 180 bis zu 240 PS. Doch wer lieber einen Benziner möchte, den locken die Briten mit 250 oder gleich mit 300 PS. Wo die Diesel mit Verbrauchswerten ab 4,7 Litern glänzen, werfen die Benziner Sprintwerte von bestenfalls 6,4 Sekunden in die Waagschale.

Kompakt, sportlich – E-Pace rollt zum Start

Mit dem F-Pace hat Jaguar seinen ersten SUV zum Bestseller gemacht. Im Januar folgt der kleinere E-Pace – und wird den Erfolg fortsetzen.

Genau wie beim Design orientiert sich der E-Pace auch bei der Ausstattung an seinem grossen Bruder und glänzt deshalb mit zahlreichen Hightech-Features und Gimmicks für die Generation iPhone. Das beginnt beim Hotspot für bis zu acht Endgeräte oder dem serienmässigen Touchscreen mit eigenem Appstore in der Mittelkonsole und ist beim Activity Key, der als wasserfestes Sportarmband den Schlüssel ersetzt, noch lange nicht zu Ende.

Grosses Logo und grosse Felgen

Zwar ist der E-Pace mit seinen 4,4 Metern das bislang kleinste Modell in der Jaguar-Palette und viel weiter nach unten wird es wohl auch nicht mehr gehen. Doch mangelt es dem Katzenbaby dabei nicht an Stolz: Schliesslich trägt es im Kühlergrill das grösste Logo, das die Briten bislang verbaut haben. Und als erster SUV in seinem Segment lebt der E-Pace mit seinen edlen 21 Zoll-Felgen schon jetzt auf grossem Fuss. Und der Preis: Ab 39'500 Franken.

Noch nicht mal auf dem Markt, aber bereits Inhaber eines Weltrekords: Der neue Jaguar E-PACE schraubt sich mit spektakulärer Flugrolle in die Rekordbücher!

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Mit dem F-Pace hat Jaguar seinen ersten SUV zum Bestseller gemacht. Im Januar folgt der kleinere E-Pace – und wird den Erfolg fortsetzen.

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