Komplementärmedizin soll nicht in Grundversicherung

Aktualisiert

Komplementärmedizin soll nicht in Grundversicherung

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat die Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» mit 15 gegen acht Stimmen ohne direkten oder indirekten Gegenvorschlag dem Parlament zur Ablehnung empfohlen.

Die Leistungen der Komplementärmedizin sollen nicht obligatorisch in die Grundversicherung aufgenommen werden. Wie Kommissionspräsident Pierre Triponez (FDP/BE) am Freitag vor den Medien sagte, wurde im Gremium rege diskutiert, wie der Volksinitiative entgegenzutreten sei. Plädoyers gegen die Komplementärmedizin habe es dabei nicht gegeben. Entscheidend sei vielmehr die Frage gewesen, ob wirklich alle Behandlungsmethoden in die Grundversicherung aufgenommen werden sollen. (dapd)

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