Aktualisiert 30.06.2009 18:40

Burckhardt CompressionKompressorhersteller unter Druck: 54 Stellen weg

Der Kolbenkompressorhersteller Burckhardt Compression baut in Winterthur 54 Stellen ab, dabei werden 24 Kündigungen ausgesprochen.

Die Abschwächung auf den globalen Absatzmärkten habe sich im ersten Quartal fortgesetzt und es gebe keine Anzeichen für eine Erholung, teilte Burckhardt mit.

Sozialplan

Für alle betroffenen Mitarbeiter bestehe ein Sozialplan. Neben den Massnahmen zur Kostensenkung würden auch Massnahmen im Verkauf und der Entwicklung eingeleitet, heisst es in der Mitteilung vom Dienstagabend weiter.

Bereits im vierten Quartal des letzten Geschäftsjahres (per 31. März 2009) seien Sofortmassnahmen wie die Reduktion von temporären Mitarbeitern, die Rückführung von ausgelagerten Fertigungsarbeiten und die Reduktion der Gleitzeitsaldi getroffen worden.

Wie Burckhardt weiter mitteilte, werden Kader und Mitarbeitende ausserdem ganz oder teilweise auf variable Lohnbestandteile verzichten. Burckhardt Compression hat bisher 494 Stellen in Winterthur.

Umsatz sinkt

Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet Burckhardt nochmals mit einem tieferen Umsatz als im vergangenen Geschäftsjahr. Am 10. November sollen die Halbjahreszahlen veröffentlicht werden.

Im 2008/2009 stieg der Umsatz des Winterthurer Unternehmens um 15,3 Prozent auf 424,5 Mio. Franken. Der Gewinn der seit drei Jahren an der Schweizer Börse kotierten Firma fiel 7,1 Prozent höher aus als im Vorjahr und belief sich auf 72,8 Mio. Franken.

(sda)

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