Kongo: 80 Tote bei UNO-Mission
Aktualisiert

Kongo: 80 Tote bei UNO-Mission

Truppen der UNO lieferten sich in den vergangenen Tagen heftige Gefechte mit kongolesischen Milizen. Mehrer UNO-Soldaten sind gekidnappt worden.

Die meisten der über 80 Getöteten gehörten einer der Milizen an, die die Bevölkerung in der rohstoffreichen Region in der Provinz Ituri terrorisiert, teilte ein MONUC-Sprecher am Mittwoch in Kinshasa mit. Unter den Toten sind acht Soldaten der kongolesischen Armee und ein UNO-Soldat aus Nepal.

Sieben UNO-Soldaten in Händen der Miliz

Die MONUC appellierte an die FNI-Miliz (Nationalistische Front der Integrationisten), sieben UNO-Soldaten frei zu lassen, die sich seit einigen Tagen in der Hand der Milizionäre befinden. Nicht bekannt ist, ob die FNI Forderungen für die Freilassung erhoben hat. (sda)

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