Kongo fürchtet Lungenpest-Epidemie
Aktualisiert

Kongo fürchtet Lungenpest-Epidemie

In der Demokratischen Republik Kongo könnte der WHO zufolge die Lungenpest ausgebrochen sein. An die 20 Tote und Dutzende Verdachtsfälle wurden bereits registriert.

«Es gibt eine Epidemie in der nordöstlichen Ituri-Region», sagte der WHO-Pest-Experte Eric Bertherat. «Wir versuchen zu bestätigen, dass es die Pest ist.»

Der Ausbruch sei um Isiro im Osten des Landes lokalisiert. Bei der Lungenpest handelt es sich um eine besonders gefährliche Variante, die sehr ansteckend ist und zu 50 Prozent tödlich verläuft.

In Kongo-Kinshasa sind 17 000 UNO-Soldaten sowie ein EU- Truppenkontingent von 2500 unter deutscher Führung stationiert. Sie sollen die Präsidentenwahlen in dem Land von der Grösse Westeuropas absichern, die am 29. Oktober in einer Stichwahl entschieden werden sollen.

Die EU-Truppen sind nicht im Osten des Landes stationiert, sondern im Westen. Die UNO-Truppen sind dagegen in der Ituri-Region präsent. (sda)

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