Aktualisiert 04.05.2012 09:17

Ölkonzern enteignetKongress billigt YPF-Verstaatlichung

Mit einer überwältigenden Mehrheit haben die Abgeordneten des argentinischen Kongresses einer Teilverstaatlichung der Repsol-Tochter zugestimmt. Spanien hat angekündigt, die Einfuhr von Biodiesel zu beschränken.

Nach dem Entscheid des Kongresses, die Repsol-Tocher YPF zu verstaatlichen, wird am 3. Mai im Parlament in Buenos Aires eine riesige Fahne mit dem Konterfei des ehemaligen Präsidenten Nestor Kirchner installiert.

Nach dem Entscheid des Kongresses, die Repsol-Tocher YPF zu verstaatlichen, wird am 3. Mai im Parlament in Buenos Aires eine riesige Fahne mit dem Konterfei des ehemaligen Präsidenten Nestor Kirchner installiert.

Der argentinische Kongress hat der Teilverstaatlichung des Ölunternehmens YPF mit grosser Mehrheit zugestimmt. Der von der Regierung vorgelegte Gesetzentwurf wurde am Donnerstag von der grossen Parlamentskammer mit 207 gegen 32 Stimmen verabschiedet.

Der Senat hatte bereits vergangene Woche zugestimmt. Nun muss Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner nur noch das Gesetz unterzeichnen.

Spanien schränkt Einfuhr von Biodiesel ein

Fernández de Kirchner hatte die Enteignung der grössten Erdölfirma Argentiniens damit begründet, dass der spanische Mutterkonzern Repsol nicht genug Investitionen tätige.

Das Gesetz sieht die Enteignung von 51 Prozent der Aktien von YPF vor. Die spanische Regierung hat als Gegenmassnahme die Einfuhr von Biodiesel aus Argentinien eingeschränkt.

(sda)

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