EDU in Finanznot: Konservative suchen den Super-Mäzen

Aktualisiert

EDU in FinanznotKonservative suchen den Super-Mäzen

Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) kämpft mit ernsten Finanzproblemen. Um die anstehenden Rechnungen zu zahlen, sei die EDU auf Spendeneingänge angewiesen.

Dies schreibt die EDU-Geschäftsleitung in der Januar-Ausgabe ihres offiziellen Organs «Standpunkte». Die Partei tue sich seit längerem schwer mit den Ausgaben der Nationalratswahlen, dem Referendum gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie den Lohn-, Miet- und sonstigen Kosten. Trotz vorsichtiger Budgetierung und sehr sorgfältiger Buchführung hätten die Einnahmen mit den aus politisch-ethischer Sicht nötigen Ausgaben nicht Schritt gehalten, schreibt die Partei, und weiter: «Das hatte zur Folge, dass einige grössere Rechnungen unbezahlt blieben, dies natürlich in Absprache mit Druckereien und Lieferanten.»

Auch nach dem üblichen «Sommerloch» hätten sich die Finanzen im Unterschied zu früheren Perioden in diesem Herbst leider nicht erholt. «Nur wenn eine baldige Besserung der Situation eintritt, kann der Dienst der EDU im bisherigen Rahmen weitergeführt werden», heisst es im Parteiorgan. (dapd)

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