Openair: Kontrolle an der grünen Grenze verschärft
Aktualisiert

OpenairKontrolle an der grünen Grenze verschärft

Das Openair rüstet auf: Da viele illegale Eindringlinge erwartet werden, wird die Grenzkontrolle verstärkt.

von
tob
Das Openair St. Gallen warnt: Die grüne Grenze werde dieses Jahr besonders gut bewacht.

Das Openair St. Gallen warnt: Die grüne Grenze werde dieses Jahr besonders gut bewacht.

Seit Tagen ist das Openair St. Gallen ausverkauft und im Internet werden die Festivalpässe für ein kleines Vermögen angeboten. «Ich bin aber nicht bereit, 600 Franken für ein Ticket auf dem Schwarzmarkt zu bezahlen», sagt ein langjähriger Festivalgänger. Darum hat er für das diesjährige Festival vom 28. Juni bis am 1. Juli nun einen anderen Plan: «Ich werde zum ersten Mal über die grüne Grenze aufs Gelände gehen», so der Mann. Rat für den illegalen Übertritt holt er sich im Bekanntenkreis: «Ich kenne Leute, die schleichen sich schon seit Jahren unbemerkt auf das Gelände», so der Festivalgänger weiter.

Schärfere Kontrollen auf dem Gelände

Beim Openair St. Gallen ist das Problem bekannt: «Wir sind uns bewusst, dass bei einem ausverkauften Festival vereinzelt Leute probieren ­werden, ohne Ticket auf das Gelände zu kommen», so ­Sa­bine Bianchi, Mediensprecherin des Openairs St. Gallen. Die neuralgischen Punkte seien bekannt. Und sie warnt: «Die grüne Grenze wird dieses Jahr besonders scharf bewacht.» Zusätzlich würden auch Sicherheitskräfte während des Festivals auf dem Gelände die Bändel kontrollieren. Wer beim unerlaubten Reinschleichen erwischt werde, werde laut Bianchi «rausgestellt».

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