«Konzentration auf Federer-Spiele bereitet uns Sorge»
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«Konzentration auf Federer-Spiele bereitet uns Sorge»

Basel-Turnierdirektor Roger Brennwald hätte allen Grund, enthusiastisch auf die vergangenen Tage zurückzublicken. Der Swiss-Indoors-Chef ruht sich aber nicht auf dem Erfolg aus.

Mit 66 700 Besuchern wurde der Zuschauerrekord gebrochen, zum ersten Mal überhaupt war die St. Jakobhalle an allen Tagen ausverkauft. Die 38. Edition des Schweizer Sport-Topevents (mit einem Budget von 15,5 Mio. Franken) rentierte, dennoch müssen die Organisatoren die Finanzen scharf im Auge behalten. Brennwald: «Wir sparen an allen Ecken und Enden. Wir sind glücklich und zufrieden, dass wir innerhalb der ATP-Tour ab 2009 in einer höheren Kategorie antreten. Wir freuen uns auf diese neue Epoche Die Verdoppelung des Preisgelds bis 2009 stellt aber eine riesige Herausforderung für uns dar.» Brennwald kündigte an, aus diesem Grund mit dem Staat «ernste Gespräche» führen zu müssen. Brennwald wünschte sich vom Staat vermehrten finanziellen Support, zumal fast 30 Prozent der Gesamtausgaben des Turniers in Hallenmiete und -infrastruktur fliessen.

Am aktuellen Turnier bereitete den Organisatoren «die totale Konzentration auf die Spiele von Roger Federer» (Brennwald) Sorgen. Insbesondere nach Federer-Partien, wenn 9000 Fans gleichzeitig aus der Halle zu Verkaufsständen strömten, wurden Grenzen ausgelotet. Dennoch fiel Brennwald ein Stein vom Herzen, als sein Lokalmatador erneut den Final erreichte. Während des Halbfinal-Samstags sei er gestresst wie noch nie gewesen, denn «ein Final Nieminen gegen Karlovic wäre der Super-GAU für das Turnier gewesen».

(si)

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