Kopfgeld auf Kühe
Aktualisiert

Kopfgeld auf Kühe

Um der zahllosen streunenden Rinder in der Hauptstadt Neu-Delhi Herr zu werden, hat ein indisches Gericht eine Prämie für die Ergreifung von Kühen ausgesetzt.

Wie die Nachrichtenagentur PTI berichtete, sollen für jedes eingefangene Rind 2.000 Rupien (rund 37 Euro) gezahlt werden. Finanziert werden soll das «Kopfgeld» über eine Versteigerung der Tiere.

In der Millionenmetropole gibt es schätzungsweise 28.000 herrenlose Kühe, die als heilige Tiere verehrt werden. Bereits im Mai hat das Gericht die Stadtverwaltung aufgefordert sicherzustellen, dass sie den Verkehr nicht blockieren. Sollte sich die am Donnerstag für den südlichen Teil Neu-Delhis erlassene Anordnung bewähren, soll sie auf weitere Stadtteile ausgedehnt werden. (dapd)

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