St. Margrethen: Kopftuchstreit – Muslim-Familie will wegziehen
Aktualisiert

St. MargrethenKopftuchstreit – Muslim-Familie will wegziehen

In kurzer Zeit hat ein Komitee 2000 Unterschriften für die Ausweisung einer muslimischen Familie aus St.Margrethen gesammelt. Diese will nun von sich aus fortziehen.

von
jeb
Carmen Bruss und SVP-Kantonsrat Mike Egger vor dem St. Galler Regierungsgebäude, wo sie im Oktober die gesammelten Unterschriften einreichen werden.

Carmen Bruss und SVP-Kantonsrat Mike Egger vor dem St. Galler Regierungsgebäude, wo sie im Oktober die gesammelten Unterschriften einreichen werden.

«Wir möchten so bald wie möglich aus St. Margrethen wegziehen», sagt Emir T. zu 20 Minuten. Der Wirbel um das Kopftuch, den Schwimmunterricht und das Skilager seiner Tochter habe der Familie zugesetzt. Laut dem 40-Jährigen wird die Familie wegziehen, sobald er einen Job und eine Wohnung gefunden habe. Selbstverständlich werde er dann keine Sozialhilfe mehr beziehen. Am liebsten würden sie in ein urbanes Gebiet wie Zürich oder Bern ziehen.

Zuletzt fühlte sich die Familie vom «Komitee für die Erhaltung des sozialen Friedens» und einer Petition der Diepoldsauerin Carmen Bruss unter Druck gesetzt. Diese ärgerte sich über das Verhalten der Familie und lancierte diesen Sommer eine Unterschriftensammlung. In dieser wird die St. Galler Regierung aufgefordert, der Familie aus St. Margrethen die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr zu verlängern oder diese zu entziehen. Man könne nicht dulden, dass die Kinder trotz mehrerer Sanktionen vom Schulbesuch und Klassenlager ferngehalten würden und dies auch noch mit Steuergeldern in Form von Sozialhilfe unterstützt werde, so die Petition. Und: «Wenn eine Integration gescheitert ist, müssen die Konsequenzen gezogen werden.»

Ein Artikel «Der bockige Moslem vom Rheintal» im «St. Galler Tagblatt» verlieh der Petition laut Bruss zusätzlichen Schub. Darin legte T. seine Sicht der Dinge dar und erklärte, dass er strenggläubiger Moslem sei und für ihn zum Beispiel nicht denkbar sei, dass die Kinder ohne Eltern ausser Haus schlafen würden. Er würde gerne in Schullager mitgehen und seine Kinder begleiten. Die Reaktionen auf das Porträt waren laut Bruss überwältigend – in kurzer Zeit seien über 2000 Unterschriften zusammengekommen.

«ic»-Problem bei Lehrstellensuche

Dem «Komitee für die Erhaltung des sozialen Friedens» gehört auch SVP-Kantonsrat und Nationalratskandidat Mike Egger an. Er sammelte an Ständen und Anlässen Unterschriften. «Es unterschrieben auch viele Ausländer», sagt er. Diese störe es, dass Leute, die sich querstellen würden, den angepassten Ausländern das Leben schwermachen würden.

Dem pflichtet Bruss bei: «Wer eine «ic»-Endung im Namen trägt, findet zum Beispiel nur schwer eine Lehrstelle oder einen Job», so Bruss. Durch das Verhalten von Leuten wie T. werde das Leben der gut integrierten Ausländer unnötig erschwert.

Egger und Bruss wollen mit der Petition Druck bei der Regierung aufbauen, damit es in der Sache T. eine Lösung gibt. Möglich, dass Familie T. dem mit einem Wegzug zuvorkommt. Wenn nicht, ist es für Mike Egger aber auch denkbar, «dass man mit den Leuten an einen Tisch sitzt und eine einvernehmliche Lösung findet».

Die Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober zuhanden der St. Galler Regierung übergeben. Basierend darauf, wird Egger prüfen, im Kantonsrat Vorstösse einzureichen, mit dem Ziel, verstärkte Integrationsmassnahmen gesetzlich zu verankern Bis also aus der Bittschrift mit über 2000 Unterschriften allenfalls ein Gesetzt wird, sind noch einige Hürden zu meistern und werden laut Egger möglicherweise vier Jahre vergehen. Und ein Gesetz kommt nur zustande, wenn die entsprechenden Mehrheiten im Kantonsrat zusammenkommen.

Die Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober zuhanden der St. Galler Regierung übergeben. Basierend darauf, wird Egger prüfen, im Kantonsrat Vorstösse einzureichen, mit dem Ziel, verstärkte Integrationsmassnahmen gesetzlich zu verankern Bis also aus der Bittschrift mit über 2000 Unterschriften allenfalls ein Gesetzt wird, sind noch einige Hürden zu meistern und werden laut Egger möglicherweise vier Jahre vergehen. Und ein Gesetz kommt nur zustande, wenn die entsprechenden Mehrheiten im Kantonsrat zusammenkommen.

Die Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober zuhanden der St. Galler Regierung übergeben. Basierend darauf, wird Egger prüfen, im Kantonsrat Vorstösse einzureichen, mit dem Ziel, verstärkte Integrationsmassnahmen gesetzlich zu verankern Bis also aus der Bittschrift mit über 2000 Unterschriften allenfalls ein Gesetzt wird, sind noch einige Hürden zu meistern und werden laut Egger möglicherweise vier Jahre vergehen. Und ein Gesetz kommt nur zustande, wenn die entsprechenden Mehrheiten im Kantonsrat zusammenkommen.

Die Petition wird voraussichtlich Anfang Oktober zuhanden der St. Galler Regierung übergeben. Basierend darauf, wird Egger prüfen, im Kantonsrat Vorstösse einzureichen, mit dem Ziel, verstärkte Integrationsmassnahmen gesetzlich zu verankern Bis also aus der Bittschrift mit über 2000 Unterschriften allenfalls ein Gesetzt wird, sind noch einige Hürden zu meistern und werden laut Egger möglicherweise vier Jahre vergehen. Und ein Gesetz kommt nur zustande, wenn die entsprechenden Mehrheiten im Kantonsrat zusammenkommen.

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