Aussergewöhnlicher September : Kopfvoran in den Altweibersommer
Aktualisiert

Aussergewöhnlicher September Kopfvoran in den Altweibersommer

Das sind gute Nachrichten: Das schöne Wetter bleibt uns bis nächste Woche treu - mit Glück sogar noch Wochen länger. Badis haben vorgesorgt: Marzili und Utoquai bleiben bis Sonntag offen.

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som/amc

Sepideh heisst das Hoch, dass uns seit über einer Woche strahlendes Herbstwetter beschert. Im Wallis war am Dienstag sogar 25 Grad warm und bis mindestens Mitte der nächsten Woche dürfen sich die Schweizer auf Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad freuen.

Es gibt sogar Anzeichen, dass die Schönwetterlage noch viel länger anhalten könnte, sagt Felix Baum von MeteoNews. «Allerdings ist es noch zu früh, um genaue Prognosen für den Oktober zu machen.»

September ist aussergewöhnlich warm, trocken und schön

Sicher ist: Eine so stabile und lange Hochdruckperiode ist aussergewöhnlich. Überhaupt ist der September überdurchschnittlich trocken, warm und schön. «Die Temperaturen lagen zwei bis drei Grad über dem langjährigen Durchschnittswert», so Meteologe Baum. Es gab sogar richtige Hitzetage, so kletterte das Thermometer im Wallis am 10. September auf 32 Grad.

Wer die kommenden Tage früh aufstehen muss, merkt allerdings trotzdem, dass der Sommer vorbei ist. Zehn Grad sind dann normal, über einige Regionen im Flachland hängen bis um die Mittagszeit dicke Nebelschwaden. Wer von der Sonne geweckt werden will, muss in die Berge. «Dort wird es am Wochenende sogar noch schöner. Die Schneefallgrenze klettert von 3700 auf über 4000 Meter», verspricht Baum.

Badis bleiben länger offen

Der Altweibersommer lädt nicht nur zum Wandern in die Berge ein, sondern lockt Sonnenhungrige auch noch immer in die Badi. Das Zürcher Utoquai und das Marzili in Bern haben die Saison kurzfristig bis kommenden Sonntag verlängert. «Es wäre schade gewesen, wenn wir hätten schliessen müssen», sagt Peter Hager, Anlagechef im Marzili. Über den Entscheid des Sportamtes freuen sich auch zahlreiche Besucher, sagt Hager. «Der Andrang ist nicht mehr wie im Sommer, aber das Wetter zieht noch immer viele Leute an.»

Für Warmduscher ist die Aare im Moment allerdings nichts. Gerade mal 16.5 Grad betrug die Wassertemperatur am Dienstagmorgen. Der Fluss wird sich aber im Verlaufe des Tages noch bis über 18 Grad erwärmen. Wie die Statistik des Bundesamtes für Umwelt zeigt, stiegen die Temperaturen in der Aare seit Mittwoch kontinuierlich an.

Wer es wärmer mag, ist in Zürich gut aufgehoben. Der See und die Limmat locken mit einer Temperatur von knapp 19 Grad. Verwöhnt werden Wasserratten auch im Rhein in Basel mit 19 Grad. Etwas härter im Nehmen müssen die Luzerner sein: Die Temperatur des Vierwaldstättersees schwankte in den vergangen Tagen zwischen 16 und 19 Grad. Die Reuss ist 18 Grad warm.

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