Arno Del Curto: Kopfzerbrechen nach dem 4:0-Sieg
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Arno Del CurtoKopfzerbrechen nach dem 4:0-Sieg

Das 4:0 über Bern stellt Arno Del Curto vor Probleme. Der HCD-Trainer muss mehr Freitage überbrücken, als ihm lieb ist.

von
Peter Berger
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Playoff-Final
Playoff-Final

ZSC Lions (1.) - Davos (5.)Spiel 1: 3:0; Spiel 2: 2:5; Spiel 3: 2:3 n.P.; Spiel 4: 3:4 n.V.Stand: 1:3

Keystone/Gian Ehrenzeller
Playoff-Final
Playoff-Final

ZSC Lions (1.) - Davos (5.)Spiel 1: 3:0; Spiel 2: 2:5Stand: 1:1

Keystone/Juergen Staiger
Playoff-Halbfinals
Playoff-Halbfinals

ZSC Lions (1.) - Genf Servette (6.)Spiel 1: 5:2; Spiel 2: 3:6; Spiel 3: 1:2 n. V.; Spiel 4: 8:0; Spiel 5: 4:2; Spiel 6: 3:1Stand: 4:2

urs Lindt/freshfocus

«Was, sind es wirklich zehn Tage?», antwortete Arno Del Curto auf die Frage, was er nun nach dem Sweep über Bern (4:0) in der langen Pause bis zum Final (nun noch 7 Tage) tun wolle. «Ich muss mir etwas einfallen lassen», sagte der 58-jährige, energiegeladene HCD-Coach noch, bevor er seine Gedanken in die Mikrophone gleich sprudeln liess: «Vielleicht machen wir ein zweitägiges Trainingslager mit Kraftübungen mit schwereren Gewichten, Sprungschule, Schnelligkeit und Ausdauer. Dann vielleicht wieder einmal ein hartes Eistraining. Dann werden wir sicher drei Tage Ferien machen, um unsere Batterien aufzuladen.»

Del Curto fuhr ohne Unterbruch fort: «Sollte es zwischen Genf und Zürich sieben Spiele geben, müssen wir aufpassen, dass wir im ersten Drittel nicht noch pennen und es schon 5:0 für den Gegner steht.» Und scherzhaft hatte er auch hier schon eine Lösung parat: «Wahrscheinlich laden wir eine NHL-Auswahl ein, machen vier Tage vor dem Finalstart einen Match gegen diese, damit wir im Spielrhythmus sind.»

Das Team trat überzeugend auf

Del Curto schaute aber auch noch einmal auf die Serie gegen die Berner zurück. Dass es gleich ein Sweep wurde, bedeutet ihm «nichts». «Wir sind zufrieden. Wir sind froh. Das war eine geile Serie. Wir hatten auch Glück. Fertig.» Der HCD-Coach verwies indes auch darauf, dass sein Team überzeugt habe.

«Wir haben bis in den Dezember hinein überzeugt. Danach nicht mehr, weil ein paar Sachen vorgefallen sind. Mitte Februar ging es dann wieder los. Und nun haben wir das bis jetzt durchgezogen. Für mich überraschend, weil wir doch ein sehr junges Team sind.» Auf die Thematik, was passiert sei (Fall Reto von Arx?) und warum sein Team den Tritt wieder gefunden habe, wollte der Engadiner nicht eingehen: «Nächste Frage!»

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