Musik aus dem Netz: Kopierschutz von Downloads soll vereinfacht werden
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Musik aus dem NetzKopierschutz von Downloads soll vereinfacht werden

Grosse Medien- und Technologiekonzerne wollen einen neuen Kopierschutz-Standard für Multimediadownloads entwickeln, der Kopien auf verschiedene Geräte und Medien erlaubt.

Hinter dieser Idee steht ein Konsortium mit dem Namen Digital Entertainment Content Ecosystem (DECE). Dazu gehören Unternehmen wie Warner Brothers, Microsoft, NBC, Sony und Intel, wobei die grössten Verkäufer von Onlinemusik, Apple und Disney, nicht dazugehören, wie «Financial Times Deutschland» berichtet.

Keine Einschränkung

«DECE» vertritt die Devise: «Einmal kaufen, überall abspielen.» Diese gilt heute schon bei CD-, DVD- und Blu-ray-Medien, das soll auch bei Onlinemedien folgen. Wer Online Musik, Filme oder Videos kauft, soll die auch auf verschiedene Geräte kopieren und abspielen können. Die Geräte müssten einfach auf den Benutzer registriert sein. Ein Zugriff auf eine Rechtedatenbank würde dann das Abspielen erlauben.

Verwirrung reduzieren

Das Ziel von «DECE» ist es, Richtlinien zu entwickeln, die einen Standard bei Onlinediensten und Medienträgern definieren. «DECE»-Chef Mitch Singer erklärt: «Wir wollen ein einheitliches Erlebnis schaffen.» Die Vielzahl von Richtlinien und die damit verbundene Verwirrung soll reduziert werden. Zum Beispiel verfügt Apple über eine eigene DRM-Software (digitales Rechtemanagement). Mit dieser versehen sie die Musikdateien, die über iTunes verkauft werden. Diese Lieder können nur auf Apple-Produkten abgespielt werden.

(scc/zac)

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