Aktualisiert 20.06.2018 08:44

Dubiose Vergangenheit

Kosovarische Sexbombe (23) zieht in die Schweiz

Erotiktänzerin und Sängerin Donjeta Kosumi braucht etwas Abstand von ihrem aufreibenden Leben in Kosovo. In der Schweiz will sie einen Club eröffnen.

von
Qendresa Llugiqi
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Die kosovarische Erotiktänzerin und Sängerin Donjeta Kosumi sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Die kosovarische Erotiktänzerin und Sängerin Donjeta Kosumi sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

zvg
Die neueste: Nachdem sie die letzten Monate hier verbracht hat und im albanischen Club Insomnia in Lausanne dank eines Arbeitsvisums als Tänzerin tätig sein konnte, möchte sich die 23-Jährige nun in der Schweiz niederlassen.

Die neueste: Nachdem sie die letzten Monate hier verbracht hat und im albanischen Club Insomnia in Lausanne dank eines Arbeitsvisums als Tänzerin tätig sein konnte, möchte sich die 23-Jährige nun in der Schweiz niederlassen.

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«Ich werde ein Lokal eröffnen», sagte das Showgirl in der kosovarischen Sendung «Eliteshow» zu Moderatorin Elita Rudi.

«Ich werde ein Lokal eröffnen», sagte das Showgirl in der kosovarischen Sendung «Eliteshow» zu Moderatorin Elita Rudi.

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Heisse Kurven, erotischer Tanz und eine dubiose Vergangenheit: Die Erotiktänzerin und Sängerin Donjeta «Kallashi» Kosumi sorgte in Kosovo immer wieder für Schlagzeilen. Die neueste: Nachdem sie die letzten Monate hier verbracht hat und im albanischen Club Insomnia in Lausanne dank eines Arbeitsvisums als Tänzerin tätig sein konnte, möchte sich die 23-Jährige nun in der Schweiz niederlassen. «Ich werde ein Lokal eröffnen», sagte das Showgirl in der kosovarischen Sendung «Elite Show» zu Moderatorin Elita Rudi.

Schon im September soll es so weit sein: «Es geht in Richtung Club, der Generationen zusammenbringen soll», sagt Kallashi zu 20 Minuten. Als Standort ist Zürich vorgesehen. Warum sie ausgerechnet in die Schweiz will, erklärt sie so: «Ich kenne viele hier, habe auch Familie. Ausserdem hat mir die Schweiz gefallen. Das Land ist sicher, sauber und bietet viele Chancen.» So werde sie in einem ersten Schritt Geld in die Eröffnung des Clubs investieren: «Vermutlich wird ein Verwandter von mir mir dabei helfen», sagt Kosumi. Danach gehe es darum, sich in der Schweiz niederlassen zu können. Wie sie das anstellen möchte, wisse sie noch nicht. Klar ist: Mit ihrem kosovarischen Pass kann sie sich hier nicht ohne Visum oder Aufenthaltsbewilligung aufhalten.

Kalaschnikows, Drogen und Arrest

Der Umzug stelle einen wichtigen Schritt für sie dar: «Ich möchte meine Vergangenheit hinter mir lassen. Ich brauche etwas Ruhe.» Ein Blick in kosovarische Medienberichte zeigt: Kosumis Vergangenheit hat es in sich. Ihren Künstlernamen Kallashi (auf Deutsch: Kalaschnikow) hat die Tänzerin nach eigenen Angaben aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen, bei der auch Kalaschnikows gezückt worden sein sollen. Der Grund: Man wollte Kosumi für sich gewinnen.

Kosovarische Sexbombe (23) zieht in eue Schweiz

So tanzt Kallashi. (Video: zvg)

Auch wurde sie 2015 zusammen mit mehreren Personen in Kobra City verhaftet – einem Erotik-Club von Kosumi. Die Polizei fand Waffen und Tabletten. Nach einem Arrest von rund 24 Stunden wurde sie jedoch wieder auf freien Fuss gesetzt. In einer TV-Sendung gab sie an, dass es sich bei der gefundenen Substanz um Medikamente gehandelt habe, die ihren sieben Hunden beim Stuhlgang helfen sollten. Die Waffen seien reingeschmuggelt worden, um ihr zu schaden, so Kosumi.

In einem anderen Videobeitrag sieht man die Erotiktänzerin mit mehreren vor ihr gestapelten Geldbündeln. Weiter sieht man, wie sie eine Gruppe Männer, die für ihren Schutz zuständig sind, rumkommandiert.

Kosovarische Sexbombe (23) zieht in eue Schweiz

Kallashi lässt die Hüften kreisen. (Video: zvg)

«Wer zu weiblich oder zu weich ist, ist verloren»

Kosumi stellt klar: «Für diese Vorfälle kann ich nichts. Ich habe nie etwas Falsches getan. Auch habe ich nie Drogen besessen oder genommen. Die Waffen sind uns untergejubelt worden, damit der Club geschlossen wird. Sonst wäre ich kaum freigelassen worden.» Das Geld im Video habe sie sich durch das Tanzen und durch ein eigenes Café verdient. Dass sie sich wie «ein Gangster» verhalte, liege daran, dass es in dieser Branche nicht anders gehe: «Wer zu weiblich oder zu weich ist, ist verloren. Man muss sich für sich selbst einsetzen können.»

Sowieso unterscheide sie klar zwischen Kallashi und Donjeta Kosumi: «Als Kallashi bin ich ein Showgirl, ich verkörpere jemanden, den Männer und Frauen anhimmeln können. Als Donjeta bin ich eine sensible, gutmütige und freundschaftliche Seele.» Gemäss kosovarischen Medien hatte Kosumi ein schweres Leben: Ihre Eltern trennten sich, als sie noch ein Baby war. Sie wuchs in einem Heim auf. Mit 17 wurde sie Erotiktänzerin.

Ihre Vergangenheit sei unter anderem der Grund, warum sie nun single sei: «Leider kommen viele Albaner mit meiner Vergangenheit nicht klar. Ich bin mir sicher, dass mein Zukünftiger einer anderen Nation angehören wird.»

Kosovarische Sexbombe (23) zieht in eue Schweiz

Eine kaum sichtbare Hüftbewegung. (Video: zvg)

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