Gesundheitsausgaben 2007-2010: Kosten aus eigenem Portemonnaie berappen
Aktualisiert

Gesundheitsausgaben 2007-2010Kosten aus eigenem Portemonnaie berappen

Im kommenden Jahr dürften die Gesundheitsausgaben in der Schweiz um 4,3 Prozent ansteigen, im Jahr 2010 dann noch um 3,8 Prozent. Dies prognostiziert die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Immer mehr zahlen laut KOF die privaten Haushalte an die Gesundheitskosten: Bis 2010 werden rund 4,3 Milliarden Franken aus privaten Portemonnaies berappt werden - mehr als dreimal so viel wie im Jahr 1995, als diese Summe 1,4 Milliarden ausmachte. Insgesamt tragen allerdings die Sozialversicherungen einen immer grösseren Teil der Kosten.

Für das kommende Jahr sehen die KOF-Experten zwei widersprüchliche Entwicklungsfaktoren: Einerseits werden sich voraussichtlich die pessimistischen Wirtschaftsaussichten dämpfend auswirken. Anderseits drückt die Teuerung die Löhne und damit die Kosten für Gesundheitsleistungen nach oben.

Bei den Leistungserbringern entfällt laut KOF ein immer grösserer Anteil auf Institutionen wie Alten- und Pflegeheime, Psychiatrieeinrichtungen und dergleichen. Machten solche Einrichtungen im Jahr 1995 noch 15,7 Prozent der Gesamtausgaben aus, so steigt dieser Anteil bis im Jahr 2010 auf 19,3 Prozent. (sda)

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