Aktualisiert 21.03.2005 10:42

Kosten des Gesundheitswesens gestiegen

Das Schweizer Gesundheitswesen hat laut den neuesten Zahlen im Jahr 2003 49,9 Milliarden Franken gekostet.

Die Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent an, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Der Kostenansteig verlief damit in ähnlichen Proportionen wie in den Vorjahren. Der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg von 11,1 Prozent im Jahr 2002 auf nunmehr 11,5 Prozent. Dieser Ansteig hat laut BFS weniger mit einer Kostenexplosion im Gesundheitswesen zu tun, als vielmehr mit der tiefen Wachstumsrate der Schweizer Wirtschaft. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit an zweiter Stelle in der Rangliste der OECD-Länder mit dem höchsten Anteil der Gesundheitskosten am BIP. (dapd)

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