Aktualisiert 16.02.2005 01:06

Krähen-Aktion mit Nachspiel

Der Schuss ging hinten raus: Um der Überpopulation von Krähen Herrin zu werden, setzte Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch (SVP) auf Betäubungsmittel anstelle von Schusswaffen.

Die umstrittene Aktion sorgte gestern für ein Nachspiel im Grossen Rat: Der Entscheid sei umweltpolitisch fragwürdig und führe nicht zum Ziel, giftelten die Linken und die Grünen. Ihre eigene Partei wertete die Aktion als mutig und verurteilte die Angriffe auf die Regierungsrätin. Nach dem Giftentscheid erhielt Regierungsrätin Zölch gar Morddrohungen (20 Minuten berichtete).

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