Gesundheit: Krankenkasse muss zwei Ultraschalluntersuchungen bezahlen
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GesundheitKrankenkasse muss zwei Ultraschalluntersuchungen bezahlen

Die Krankenkassen müssen Schwangeren definitiv zwei Ultraschalluntersuchungen bezahlen. Bei einer Risikoschwangerschaft müssen sie so viele Untersuchungen bezahlen, wie nötig sind. Dies hat das Eidgenössische Departement des Innern verfügt.

Die Untersuchung mittels Ultraschall war seit 1996 befristet und mit der Auflage der Evaluation leistungspflichtig. Der Nutzen von Ultraschalluntersuchungen sei nun genügend belegt, so dass die Befristung der Leistungspflicht aufgehoben werden könne, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Das EDI hat weitere Verordnungsänderungen vorgenommen. So gilt die Leistungspflicht für die Leber-Lebendtransplantation weiterhin erst provisorisch und ist befristet bis Ende 2011. Zur Behandlung von Wunden, die mit den üblichen Behandlungsmethoden nicht heilen, können Hauttransplantatprodukte eingesetzt werden.

Neu in der Analysenliste aufgelistet ist eine spezielle Untersuchung von HI-Viren, die in Kombination mit der Verschreibung eines Medikaments der Spezialitätenliste durchgeführt wird. Die Änderungen treten am 1. Juli beziehungsweise am 1. August in Kraft.

(sda)

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