Krebsgang der Swisscom
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Krebsgang der Swisscom

Der Telekommunikationskonzern Swisscom hat im ersten Quartal dieses Jahres bei leicht rückläufigem Umsatz deutlich weniger Gewinn als in der Vorjahresperiode gemacht.

Der Reingewinn sank um 11,5 Prozent auf 460 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten einen noch deutlicheren Rückschlag erwartet. Der Umsatz ging um 2,9 Prozent auf 2,375 Milliarden Franken zurück. Die Swisscom machte darauf aufmerksam, dass der Quartalsabschluss von Sondereffekten beeinflusst sei. Ohne diese Faktoren und im laufenden Geschäft sei der Umsatz um 1,7 Prozent gestiegen und das Betriebsergebnis (EBITA) nur um 1,1 Prozent gesunken. In den Bereichen ADSL und Festnetz sowie auch im Mobilfunk meldet der Schweizer Branchenleader einen hohen Kundenzuwachs bei gleichzeitig deutlich tieferen Minutenpreisen. Für das ganze Jahr rechnet die Swisscom nach wie vor mit einem Umsatz von rund 9,5 Milliarden Franken und einem Betriebsergebnis von etwa vier Milliarden Franken. Die Veröffentlichung der Quartalsresultate fällt mit der Debatte über die Privatisierung der Swisscom zusammen, zu der der Nationalrat um 08.00 Uhr zusammentreten wird. (dapd)

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