«Emotionale Reaktion»: Kreuzfahrt-Abschlussfahrt sorgt für Ärger
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«Emotionale Reaktion»Kreuzfahrt-Abschlussfahrt sorgt für Ärger

Eine Klassenfahrt von Schülern eines Frankfurter Gymnasiums mit einem Kreuzfahrtschiff sorgt in Deutschland für Wirbel.

von
red

In der Debatte über den Klimaschutz hat eine Studienfahrt von Schülern eines Frankfurter Gymnasiums mit einem Kreuzfahrtschiff heftige Diskussionen ausgelöst. Die Teenager möchten nämlich zum Abschluss eine fünftägige Kreuzfahrt von Kiel über Oslo nach Kopenhagen machen. Einige von ihnen sollen in der Fridays-for-Future-Bewegung aktiv sein.

In sozialen Netzwerken gingen die Wogen unter dem Aspekt der Klimaschädlichkeit solcher Reisen hoch. Die Botschaft heisst: «Wenn etwas günstig genug ist, darf einem das Klima auch mal vollkommen egal sein», schrieb etwa ein User.

Schule verteidigt sich

Schulleiter Hans-Ulrich Wyneken reagierte mit Unverständnis. Er sah darin eine «symbolische Attacke» und «emotionale Reaktion» auf das Thema.

Studienfahrt-Leiter Michael Winn, der selbst beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland aktiv ist, verteidigte die Pläne ebenfalls: «Natürlich ist eine Kreuzfahrt problematisch. Aber die Diskussion werde mit Daten geführt, die völlig falsch seien.»

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