WTA-Turnier Indian Wells: Krimi ohne Happy End für Belinda Bencic
Aktualisiert

WTA-Turnier Indian WellsKrimi ohne Happy End für Belinda Bencic

Die Weltnummer 8 unterliegt in der 3. Runde von Indian Wells nach über zweistündigem Kampf der Slowakin Magdalena Rybarikova 4:6, 6:3, 3:6.

Bencic tat sich wie bereits im bisher einzigen Duell mit Rybarikova vor zwei Jahren in Wimbledon sehr schwer. Die acht Jahre ältere Slowakin brachte sie mit präzisen und variablen Schlägen in Verlegenheit. Zudem bekundete die Weltnummer 8 mit ihrem Aufschlag grosse Mühe. Zweimal – zum 3:4 im ersten und zum 1:3 im dritten Satz – unterlief ihr bei einem Breakball ein Doppelfehler.

Rybarikova flatterten am Ende allerdings gehörig die Nerven. Sie vergab drei Bälle zu einer 5:1-Führung mit zum Teil haarsträubenden Fehlern. Bencic konnte davon jedoch nur kurzfristig profitieren. Sie kam noch einmal auf 3:4 heran, musste der Gegnerin jedoch gleich wieder ein Break zugestehen. Beim zweiten Matchball – den ersten hatte sie erneut mit einem Fehler zunichte gemacht – blieb die Slowakin dann ruhig und schloss am Netz mit einem schönen Volleystopp ab.

Zu viele leichte Fehler

In Wimbledon hatte Bencic die Partie nach dem verlorenen Startsatz noch gewendet. Diesmal gelang ihr einzig im zweiten Satz eine Leistungssteigerung. Ein einziges Break zum 3:1 reichte für den Satzausgleich. Zu Beginn des entscheidenden Durchgangs schien die Schweizerin in der besseren Position. Es gelang ihr jedoch nicht, aus den Vorteilen Profit zu schlagen. Nach dem Break zum 1:3 rannte sie einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr wettmachen konnte. Sie beging deutlich zu viele leichte Fehler.

Im vergangenen Jahr hatte Bencic in der Wüste Kaliforniens die Achtelfinals erreicht. Nun reihte sich das Drittrunden-Aus in eine Serie schlechterer Resultate ein. Seit ihren starken Auftritten im Fedcup-Viertelfinal in Deutschland und mit der Finalqualifikation in St. Petersburg gewann sie an drei Turnieren nur noch ein Spiel. (sda)

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