Kriminelles Ehepaar zieht Ebay-Kunden Geld aus der Tasche
Aktualisiert

Kriminelles Ehepaar zieht Ebay-Kunden Geld aus der Tasche

Ein in London lebendes Ehepaar aus Rumänien hat tausende Kunden des Internet-Auktionshauses Ebay in aller Welt übers Ohr gehauen.

In weniger als zwei Jahren ergaunerten sich die Eheleute rund 600 000 Franken.

Wie die britische Polizei am Freitag mitteilte, boten der 30- jährige Mann und seine 23-jährige Frau unter Verwendung dutzender Pseudonyme alle möglichen Dinge an - ohne die angepriesenen Konzert- oder Fussballkarten, Ferngläser, elektrischen Haushaltsgeräte oder Autos je auszuhändigen.

Komplizen in London und Rumänien halfen ihnen dabei. Die Masche war immer die gleiche: Die Komplizen des Paares stellten fiktive Artikel ins Netz. Nach Ende der Bieterfrist wurden interessierte Käufer darüber informiert, dass sie überboten worden seien.

Anschliessend teilte ihnen das Ehepaar per E-Mail mit, dass es ebenfalls über die von den Interessenten anvisierten Objekte verfüge und zum Verkauf bereit sei.

In vielen Fällen kam es - unter Umgehung von Ebay - zu einer Einigung und zur Überweisung beträchtlicher Geldsummen durch die Käufer. Diese erhielten aber niemals die Ware.

(sda)

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