Einbruch: Krise verdirbt Lust auf Kaviar

Aktualisiert

EinbruchKrise verdirbt Lust auf Kaviar

Kaviar und Gänseleber dürften an den bevorstehenden Festtagen eine Rarität auf den Schweizer Tischen sein.

Die jüngsten Daten der Oberzolldirektion zeigen jedenfalls einen massiven Einbruch bei den Importen dieser Delikatessen. Im November 2008 importierte die Schweiz noch 1572 Kilogramm Gänseleber. Das waren 2202 Kilo oder 58 Prozent weniger als im November 2007. Die Gänseleber kommt fast ausschliesslich aus Frankreich.

Ähnlich verlief die Entwicklung beim Kaviar und beim Kaviarersatz. Die Einfuhr sank im Vorjahresvergleich um über viereinhalb Tonnen oder 45 Prozent auf noch 5655 Kilogramm. Weil gleichzeitig auch die Preise stiegen, ist der Rückgang bei den wertmässigen Einfuhren noch grösser und beläuft sich bei Gänseleber und Kaviar innert Jahresfrist um rund zwei Drittel. (dapd)

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