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Besucher und BetreiberKritik am Weihnachtsmarkt

Der Luzerner Weihnachtsmarkt enttäuscht viele Besucher. Sie klagen über zu teure Produkte, die Standbetreiber über zu hohe Mieten.

von
Matthias Giordano

«Ich bin enttäuscht. Der Markt ist sehr klein und es gibt immer das Gleiche», sagt der 29-jährige Jonas Spörri aus Sursee. Vor allem die Preise schlagen den Besuchern auf den Magen. «Es ist unverschämt, für ein kleines Raclettebrot acht Franken bezahlen zu müssen», so eine 28-jährige Besucherin. Doch es gibt auch positive Stimmen: Drei deutsche Touristinnen lobten den Charme der Häuschen rund um die Franziskanerkirche.

Ein Standbetreiber klagt seinerseits über zu wenig Einnahmen: «Pro Tag kann ich etwa 200 Franken einnehmen, muss aber rund die Hälfte für die Miete bezahlen.» Besser steht es da um Käsehändler Urs Müller: «Bis jetzt läuft es sehr gut, die Mieten sind aber im oberen Bereich.»

Der OK-Präsident des Weihnachtsmarkts, Aerny Bucher, findet den Preis angemessen. «Häuschen, Bewachung, Strom und Werbung sind inbegriffen», so Bucher. Aus qualitativer Sicht gebe es in diesem Jahr bessere Stände als in den Vorjahren.

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