Kritik an der Infopolitik des Bazl
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Kritik an der Infopolitik des Bazl

Passagiere und Reisebüros können sich ab sofort erkundigen, ob ihr Flugzeug auf der schwarzen Liste steht. Dem Konsumentenschutz genügt dies nicht, von den Parteien ist nur die SP zufrieden.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zeigte gestern Verständnis für die Forderung nach einer Offenlegung der schwarzen Liste mit 21 mit einem Landeverbot in der Schweiz belegten Flugzeuge. Deshalb können sich nun

Reisebüros oder Passagiere schriftlich per Mail oder Fax beim Bazl erkundigen, ob eine bestimmte Maschine einer Airline aus Sicherheitsgründen Landeverbot hat. Dabei müssen Abflugort, Destination, Fluggesellschaft und – falls bekannt – das Flugdatum angegeben werden.

Kann das Bazl die Bestätigung nicht liefern, muss der Kunde davon ausgehen, dass Sicherheitsmängel reklamiert wurden. Die vollständige schwarze Liste bleibt aber weiterhin geheim.

Der Stiftung für Konsumentenschutz genügt dies nicht. Auch der Reisebüroverband bezeichnete das Verfahren als absolute Minimallösung. SVP, FDP und CVP fordern die aktive und vollständige Veröffentlichung der Daten. Einzig die SP befürwortet die vom Bazl getroffene Zwischenlösung.

(Quelle: SDA/AP)

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