Aktualisiert 20.05.2007 07:24

Kritik an EDU-Gotteskrieger Waber

EDU-Nationalrat Christian Waber, der sich als Gegner von DJ Bobo einen Namen gemacht hat, wird von ungewohnter Seite attackiert: Von der Heilsarmee.

In der «NZZ am Sonntag» distanziert sich die Führung der Heilsarmee deutlich von anti-islamischen Äusserungen von EDU-Nationalrat Christian Waber, der ebenfalls Mitglied der Heilsarmee ist. Wabers Äusserungen könnten Mitarbeiter der Heilsarmee, die in islamischen Ländern tätig sind, gefährden. Sie seien «für die Heilsarmee sehr schädlich und könnten bedenkliche Folgen haben», sagte Sprecher Pierre Reift.

Auslöser für den Konflikt ist Wabers Engagement für das Verbot von Minaretten in der Schweiz sowie Wabers pauschale Äusserungen über den Islam in diversen Interviews. So liess sich Waber in «Facts» zitieren, der Islam sei «ein menschenverachtender Glaube mit Sippenhaft, Zwangsheirat und Kindern, die zu Selbstmordattentättern herangezogen» würden.

Illustriert war der Artikel mit einem Bild Wabers in betender Position in der Heilsarmee-Uniform. Waber sei vom Hauptquartier in London aufgefordert worden, sich bei weiteren islamkritischen Äusserungen nicht mehr in der Heilsarmee-Uniform abbilden zu lassen.

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