Kritik an Strafmassnahmen gegen Gaza
Aktualisiert

Kritik an Strafmassnahmen gegen Gaza

Kein Strom und kein Benzin für 1,4 Millionen Menschen: Das Nahostquartett hat Israel eindringlich zur Rücknahme der Strafmassnahmen gegen den Gazastreifen aufgefordert.

Die humanitäre Versorgung der palästinensischen Bevölkerung in der Küstenregion müsse ohne Hemmnisse gewährleistet bleiben.

Dies erklärten Spitzenvertreter von EU, UNO, der USA und Russlands am Sonntag nach einem Treffen bei den Vereinten Nationen in New York. Das gelte auch für die Lieferung lebensnotwendiger Dienstleistungen.

Das Quartett sei sehr besorgt über die Bedingungen im Gazastreifen, hiess es in der Abschlusserklärung nach dem dreistündigen Treffen. Zugleich äusserten die Spitzenpolitiker auch ernste Sorge über das anhaltende Raketenfeuer von Hamas-Aktivisten auf israelisches Gebiet.

Die Regierung in Jerusalem hatte den von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen kürzlich zum «feindlichen Gebiet» erklärt und angekündigt, Strom- und Treibstofflieferungen zu kürzen. (sda)

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