Steigende Zahlen - Kroatien und Montenegro verschärfen Corona-Regeln
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Steigende ZahlenKroatien und Montenegro verschärfen Corona-Regeln

Weil die Fallzahlen wieder ansteigen, haben die Balkan-Länder ihre Corona-Regeln verschärft. So soll eine Rückreisequarantäne verhindert werden.

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Kroatien und Montenegro haben ihre Corona-Massnahmen verschärft.

Kroatien und Montenegro haben ihre Corona-Massnahmen verschärft.

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In Montenegro werden die Clubs geschlossen.

In Montenegro werden die Clubs geschlossen.

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In Kroatien werden nur noch Veranstaltungen mit höchstens 50 Ungeimpften zugelassen.

In Kroatien werden nur noch Veranstaltungen mit höchstens 50 Ungeimpften zugelassen.

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Kroatien und Montenegro haben wegen steigender Infektionszahlen ihre Corona-Beschränkungen verschärft. Kroatien teilte am Freitag mit, ab nächster Woche seien nur noch Veranstaltungen mit bis zu 50 ungeimpften Menschen erlaubt. Montenegro schloss Nachtclubs und Diskotheken. In beiden Ländern ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle, besonders nach den zahlreichen Stornierungen im vergangenen Sommer.

Die Behörden in Kroatien erklärten, die Zahl der Neuinfektionen habe seit letzter Woche um mehr als ein Drittel zugenommen. Die meisten Fälle gingen auf die ansteckendere Delta-Variante zurück. Daher werde die Zahl der Teilnehmenden bei Veranstaltungen begrenzt, allerdings können bis zu 1000 Menschen zugelassen werden, wenn sie einen Impfnachweis oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Das Land verhängte ausserdem strengere Einreiseregeln für Besucher und Besucherinnen aus Grossbritannien, Zypern und Russland.

Tiefe Impfquote

«Mit diesen Massnahmen wollen wir verhindern, dass Länder in ganz Europa Einschränkungen für Menschen einführen, die aus Kroatien zurückkommen», sagte Innenminister Davor Božinović. «Ich bin überzeugt, dass wir mit kleinen Korrekturen in unserem Leben in dieser Saison gute Ergebnisse erzielen können.»

Montenegro erklärte, man hoffe, die Diskotheken am 2. August wieder öffnen zu können, allerdings nur für Geimpfte oder Genesene. Die Ankündigung löste Protest unter den Betreibern aus.

In Kroatien sind fast 50 Prozent der 4,2 Millionen Einwohner geimpft, in Montenegro sind es etwa 36 Prozent.

(AFP)

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