Krummenacher: Nach Notoperation wieder wach

Aktualisiert

Krummenacher: Nach Notoperation wieder wach

Randy Krummenacher musste sich in Jerez nach einem Mountainbike-Sturz vor wenigen Tagen die Milz entfernen lassen. Wie gegenüber 20minuten.ch bestätigt wurde, sei der Eingriff problemlos verlaufen.

von
Jörg Caluori
Jerez

«Es ist erstaunlich, dass er überhaupt die Reise nach Spanien hinter sich bringen konnte», berichten die überraschten Ärzte vor der Operation in Jerez. Krummenacher war am Ostermontag beim Mountainbike-Training unweit seines Heimatortes Grüt auf dem Bachtel gestürzt. Nachdem der Motorradfahrer am Freitagmorgen über Schmerzen im Brust-/bauchbereich geklagt hatte, stellte sich in der mobilen Klinik heraus, dass er sich einen Milzriss mit inneren Blutungen zugezogen hatte. Der Zürcher Oberländer wurde sofort ins Spital von Jerez überführt, «wo die Ärzte die Milz entfernen müssen», wie die KTM Team-Koordinatorin Dorothea Etschmann gegenüber 20minuten.ch erklärt.

Operation verlief gut

Obwohl dies eine Notoperation ist, kann von einem Routinevorgang gesprochen werden. Die Milz ist ein Organ, welches der Mensch nicht benötigt. Der Motorradfahrer hat den Eingriff gut überstanden und ist bereits wieder ansprechbar. Nach Meinung der Ärzte sei der Eingriff bitter nötig gewesen.

Eine Woche absolute Ruhe

Nach der Operation braucht Krummenacher rund eine Woche absolute Ruhe und ist nicht transportfähig, wie Etschmann erklärt.

Der 18-jährige KTM-Pilot hätte in Spanien an diesem Wochenende zum zweiten GP der Saison starten sollen. Wie lange der Zürcher Oberländer ausfällt, ist noch unklar. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Estoril statt.

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