Sneakerness in Zürich: «Kryptowährungen und NFTs werden die Sneaker-Szene revolutionieren»
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Sneakerness in Zürich«Kryptowährungen und NFTs werden die Sneaker-Szene revolutionieren»

Am Wochenende findet die 13. Sneakerness statt. Gründer Sergio Muster erzählt, was die Gäste erwartet und welcher Sneaker im Trend liegt.

von
Lynn Sachs
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Sneaker-Fans strömen dieses Wochenende in die Halle 622 in Zürich Oerlikon.

Sneaker-Fans strömen dieses Wochenende in die Halle 622 in Zürich Oerlikon.

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Dort findet die 13. Sneakerness-Messe statt.

Dort findet die 13. Sneakerness-Messe statt.

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Neben über 5000 Sneakers können sich die Gäste auf ein Konzert und ein Basketballturnier freuen.

Neben über 5000 Sneakers können sich die Gäste auf ein Konzert und ein Basketballturnier freuen.

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Sergio, was erwartet die Gäste an der diesjährigen Sneakerness?

In der Halle 622 in Zürich-Oerlikon werden an diesem Wochenende über 5000 Sneakers für 50 bis 15000 Franken ausgestellt und verkauft. Dieses Jahr bieten wir den Besucherinnen und Besuchern aber nicht nur ein Sneakererlebnis. Neben nationalen und internationalen Verkaufsständen finden auch mehrere Fashion-Talks, ein Basketballturnier und ein Konzert des Schweizer Rappers Slimka statt.

Welche Trends soll man dieses Jahr im Auge behalten?

Kryptowährungen und NFTs (Non-Fungible-Tokens) sind auch in der Sneaker-Szene angekommen. Grosse Marken wie Nike haben bereits digitale Sneakerkollektionen als NFTs herausgegeben und verdienen damit ihr Geld. Die virtuellen Schuhe werden mit Kryptowährungen gehandelt. Ich kann mir vorstellen, dass die Brands die virtuellen Sneakers künftig physisch herstellen, mit den NFTs verknüpfen und dann verkaufen werden. Diese Entwicklung steht zwar noch am Anfang, wird uns aber bestimmt in den nächsten Jahren begleiten und die Szene revolutionieren. Einen ersten Einblick dazu gibt es auch schon an der diesjährigen Sneakerness.

Was sind die Sneaker-Trends des Sommers?

Für diesen Sommer stelle ich vor allem zwei Trends fest. Zum einen sind sogenannte Performance-Sneakers angesagt. Ein Beispiel dafür sind die Jogging-Schuhe von Asics, die in den letzten Monaten sehr beliebt wurden.  Sie sind nicht nur sportlich und bequem, sondern werden auch immer stylischer. Ebenfalls kommen derzeit tiefgeschnittene Sneakers bei den Jugendlichen sehr gut an. Ein Beispiel hierfür sind die Nike Dunk. Die Schuhe sind meist zweifarbig und sehr simpel.

Welchen Schuh lässt man besser im Schrank?

2022 ist definitiv nicht das Jahr der super farbigen und gemusterten Sneakers. Die Zeit der «Socken-Schuhe» von Adidas oder Balenciaga oder der klobigen Turnschuhe ist ebenfalls für den Moment vorbei. In diesem Jahr setzen die bekannten Marken mehr auf klassische Silhouetten aus Leder oder Mesh-Material.

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