Panamerikanische Spiele: Kubas Hockeyteam flüchtet in die USA
Aktualisiert

Panamerikanische SpieleKubas Hockeyteam flüchtet in die USA

Die Panamerikanischen Spiele in Kanada als Fluchtgelegenheit: Mindestens sieben Spieler der kubanischen Hockey-Nationalmannschaft sind verschwunden.

von
pat
Haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt: Mehrere Spieler des kubanischen Hockeyteams haben sich in die USA abgesetzt.

Haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt: Mehrere Spieler des kubanischen Hockeyteams haben sich in die USA abgesetzt.

Die Hälfte des kubanisches Hockeyteams bei den Panamerikanischen Spielen im kanadischen Toronto hat sich in die USA abgesetzt. Der kubanische Nationalspieler Roger Aguilera sagte, sieben Teammitglieder seien in den Vereinigten Staaten. Aus Kreisen der kubanischen Sportdelegation war von acht Spielern die Rede.

Die dezimierte kubanische Mannschaft musste sich gegen Trinidad und Tobago mit 0:13 geschlagen geben. Sie trat nur mit acht Spielern an. Normalerweise besteht das Team aus acht Spielern und fünf Ersatzkräften.

Vergangene Woche waren bereits vier kubanische Ruderer bei den Panamerikanischen Spielen in Toronto verschwunden. Besonders häufig kehrten in der Vergangenheit kubanische Baseball-, Box- und Volleyballspieler ihrer Heimat den Rücken. Sie können in diesen Sportarten international Spitzenverdienste erzielen. Gerade in den USA ist es für sie in der Regel nicht schwer, an eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu kommen. (pat/afp)

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