Kühe sterben bei Scheunen-Vollbrand in Müswangen bei Hitzkirch
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Hitzkirch LUKühe sterben bei Scheunen-Vollbrand

Am frühen Samstagmorgen ist eine Scheune in Müswangen bei Hitzkirch von einem Feuer zerstört worden. Rund 60 Kühe konnten gerettet werden, einige Tiere verendeten jedoch.

von
Leo Butie
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Am frühen Samstagmorgen geriet eine Scheune in Müswangen bei Hitzkirch LU in Brand.

Am frühen Samstagmorgen geriet eine Scheune in Müswangen bei Hitzkirch LU in Brand.

Kantonspolizei Luzern 
Ungefähr 60 Milchkühe sowie einige Kälber konnten gerettet werden. Eine noch unbekannte Zahl von Kühen kam aber beim Brand ums Leben.

Ungefähr 60 Milchkühe sowie einige Kälber konnten gerettet werden. Eine noch unbekannte Zahl von Kühen kam aber beim Brand ums Leben.

Kantonspolizei Luzern 
Die Scheune brannte völlig nieder. Wie sich das Feuer entfachen konnte, wird nun abgeklärt. 

Die Scheune brannte völlig nieder. Wie sich das Feuer entfachen konnte, wird nun abgeklärt.

Kantonspolizei Luzern 

Darum gehts

  • Eine Scheune in Müswangen brannte in der Nacht komplett nieder.

  • 60 Kühe sowie Kälber konnten gerettet werden.

  • Für einige Tiere kam jede Hilfe zu spät.

  • Die Brandursache ist momentan unklar.

  • Auch in Breitenbach kam es zu einem Brand.

Am frühen Samstagmorgen, um 1.30 Uhr, geriet eine Scheune in Müswangen bei Hitzkirch LU in Brand. Rund 60 Milchkühe sowie einige Kälber konnten durch die Liegenschaftsbesitzer aus dem Stall gerettet werden. Eine noch unbekannte Anzahl weiterer Tiere verendete jedoch.

Die Feuerwehr konnte gemäss einer Mitteilung der Luzerner Polizei ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus und einen weiteren Tierstall verhindern. Die Scheune brannte jedoch vollständig nieder. Wie es zum Brand kam, ist noch offen. Die Ursache wird nun durch Brandermittler der Luzerner Polizei untersucht.

Im Einsatz standen rund 100 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hitzkirch, Hochdorf LU und der RegioWehr Aesch. Zudem war der Rettungsdienst 144 vor Ort. Eine Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.

Brand in Breitenbach

Auch im Kanton Solothurn kam es am Freitag zu einem Brand in einem Industriegebeit bei Breitenbach. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn kam es dabei zu einer starken Rauchentwicklung. In der Folge musste die Bevölkerung in der Region die Fenster für rund zwei Stunden schliessen. Eine Person verletzte sich durch den Brand leicht, konnte aber vor Ort durch ein Ambulanz-Team versorgt werden. Die Angestellten der Firma wurden ebenfalls vor Ort medizinisch betreut.

Wegen der enormen Rauchentwicklung war es für die Feuerwehren in einer ersten Phase schwierig, den Brandherd zu erreichen. Schliesslich gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Um 18.30 Uhr konnte die Warnung für die Bevölkerung aufgehoben werden und die Fenster konnten wieder ohne Gefahr geöffnet werden.

Nebst mehreren Polizeipatrouillen standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Breitenbach, Büsserach und Dornach im Einsatz. Ebenso war der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland sowie ein Mitarbeiter vom Amt für Umwelt im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt und wird durch Spezialisten und Spezialistinnen der Kantonspolizei Solothurn untersucht.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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