Zürich: Kühlmittel im Seefeld ausgelaufen
Aktualisiert

ZürichKühlmittel im Seefeld ausgelaufen

Im Untergeschoss eines Hotels an der Falkenstrasse im Zürcher Kreis 8 traten am Abend geringe Mengen von fluorierten Stoffen aus.

von
Markus Heinzer

Verletzt wurde niemand. Die Einsatzzentralen von Schutz & Rettung sowie der Stadtpolizei Zürich wurden kurz nach 20:15 Uhr alarmiert, weil das Personal des Hotel Ambassador im 1. Untergeschoss einen seltsamen Geschmack festgestellt hatten. Die Einsatzkräfte von Schutz&Rettung Zürich sowie Spezialisten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich stellten bei ersten Messungen im Keller des mehrstöckigen Hauses fest, dass geringe Mengen von riechbaren fluorierten Stoffen (FREON R404) offenbar aus einem Leck einer Kühlanlage ausgetreten waren. Nach weiteren Abklärungen eines Chemieberaters des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich und Fachleuten der Berufsfeuerwehr Winterthur zeigte es sich rasch, dass für die Hotelgäste und die umliegenden Gebäude keinerlei Gefahr bestand. Aufgrund dessen mussten auch keine Evakuationen durchgeführt werden. Die in dieser Menge ausgelaufenen Stoffe stellen für die Menschheit und Umwelt keine Gefahr dar. Durch die Berufsfeuerwehr von Schutz &

Rettung wurden freigesetzte Kühlmittel abgesogen und Frischluft zugeführt.

Die Dufourstrasse musste im Bereich Falkenstrasse bis Kreuzstrasse während rund zwei Stunden gesperrt werden.

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