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Schweizer AbfahrerKüng und Co. machen noch keine Witze

Die Schweizer Abfahrer freuen sich auf das Olympia-Rennen am Sonntag. Sprüche über eine allfällige Medaillenfeier fallen aber noch keine.

von
Herbie Egli
Sotschi

Am Sonntag steht mit der Männer-Abfahrt das erste Skirennen der Olympischen Winterspiele in Sotschi auf dem Programm. Die Schweizer zeigten in den ersten beiden Trainings gute Resultate und wollen um die Medaillen mitfahren.

Der zweifache Saisonsieger Patrick Küng klagte im zweiten Training über Bauchschmerzen, hofft aber, dass diese bis am Sonntag wieder weg sind. Deshalb fuhr er etwas verhalten und teilte seine Kräfte ein. Mit der Strecke hat sich der 30-jährige Glarner jedoch gut angefreundet. «Die Piste ist in sehr gutem Zustand und liegt mir. Sie ist sehr selektiv und anspruchsvoll.»

Keine Witze über Siegesfahrt

Vor seinem Lauberhorn-Sieg in Wengen witzelte Küng mit seinen Teamkollegen noch, wie das als Gewinner sei und was alles auf einen zukomme. Er erlebte es dann am eigenen Leib. Mit Didier Défago und Carlo Janka sind nun wieder zwei Teamkollegen dabei, die nicht nur das Gefühl eines Lauberhorn-Sieges kennen, sondern auch jenes eines Olympiasiegers. Défago geht in der Abfahrt als Titelverteidiger an den Start, Janka gewann 2010 in Vancouver im Riesenslalom die Goldmedaille.

Nun hätte Küng mit seinen Teamkollegen eigentlich wieder Scherze machen können. Dazu kam es bisher aber nicht. «Wir haben noch keine Witze gemacht wie in Wengen. Dies auch, weil wir kurzfristig ankamen», sagt der Speedspezialist. Auch Janka hielt sich bisher zurück: «Gewitzelt wie in Wengen haben wir noch nicht. Viellicht kommt das ja noch bis zur Abfahrt am Sonntag.»

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